Trainer hofft auf Kontinuität bei Fortuna

Rösler: "Man kann nicht jedes Jahr eine neue Mannschaft bauen"

Rösler hat im Kader noch große Baustellen. Foto: THILO SCHMUELGEN/POOL/AFP via Getty Images
Rösler hat im Kader noch große Baustellen. Foto: THILO SCHMUELGEN/POOL/AFP via Getty Images

Fortuna Düsseldorf hat nach dem Abstieg aus der Bundesliga bereits einige Leistungsträger verloren. Mit Kaan Ayhan dürfte auch der Abwehrchef gehen, wenngleich es noch Unstimmigkeiten bezüglich seiner Ausstiegsklausel gibt. Uwe Rösler muss es als Cheftrainer ausbaden, hofft künftig aber auf mehr Kontinuität.

"Man kann nicht jedes Jahr eine neue Mannschaft bauen", zitiert die Rheinische Post den Ex-Profi. "Das ist deshalb unser Wunsch jetzt: dass wir einen Kader zusammenstellen, dessen Gros über einen gewissen Zeitraum zur Weiterentwicklung beieinander bleibt." Leihen, kurzfristige Verträge und Ausstiegsklauseln sollten nach seiner Aussage also die Ausnahme bleiben. Angesichts der wirtschaftlichen Zwänge eines Absteigers in der Coronakrise klingt das aber nach einem ziemlich frommen Wunsch seitens Rösler.

"Gewisse Konstanz an Spielern"

Aus sportlicher Sicht ist er natürlich nachvollziehbar. Der Übungsleiter, der trotz des Abstiegs das volle Vertrauen der Führungsebene von Fortuna Düsseldorf genießt, will schließlich eine strukturierte Idee verfolgen. "Man hat ja schon in der vergangenen Saison gemerkt, speziell nach Corona, dass uns taktische Flexibilität sehr wichtig war", erklärt Rösler. Dafür brauche es aber gemeinsame Arbeit auf dem Trainingsplatz, über mehr als nur Wochen oder gar Monate. "Und man braucht eine gewisse Konstanz an Spielern, die dafür längere Zeit beim Verein bleiben müssen." Bislang kann Rösler einen Neuzugang begrüßen: Jakub Piotrowski unterschrieb bis 2024.

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Lars Pollmann  
04.08.2020