Eintracht-Ersatzkeeper

Rönnow vor Wechsel? Hütter: "Kann sein, dass da noch Bewegung reinkommt"

Frederik Rönnow könnte Eintracht Frankfurt noch verlassen. Foto: Imago

Mit Kevin Trapp verfügt Eintracht Frankfurt über eine klare Nummer eins im Tor. Aber auch Frederik Rönnow meldet dahinter Ansprüche an und könnte deshalb den Verein noch verlassen.

Aus Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Benjamin Heinrich

In der vergangenen Saison musste Frederik Rönnow Stammkeeper Kevin Trapp zeitweise bei Eintracht Frankfurt vertreten und überzeugte. "Rönnow hat sich so klar gesteigert, seitdem er gekommen ist, dass er für mich auch eine klare Nummer eins sein kann", schwärmte Trainer Adi Hütter auf Nachfrage von fussball.news von seinem dänischen Schlussmann. Der Österreicher schob aber sogleich hinterher: "Mit Kevin Trapp haben wir eine klare Nummero eins." Das wurde auch deutlich, als Rönnow nach der Genesung des deutschen Nationalkeepers wieder ins zweite Glied rückte. Ein Abgang könnte bis zum 5. Oktober folglich noch passieren. "Es kann sein, dass da noch Bewegung reinkommt", bestätigte Hütter.

Hütter hat Verständnis für Rönnow

Denn gerade für den Ersatzkeeper wäre Spielpraxis in dieser Saison wichtig. Mit Dänemark nimmt Rönnow an der EM 2021 teil, will sich vorab eine gute Ausgangslage im Nationalkader verschaffen. Deshalb sagt auch Hütter: "Man muss Verständnis zeigen, dass Frederik versucht irgendwo zu spielen. Er ist 28 Jahre alt, wenn irgendwas passt, auch für uns, müssen wir schauen, dass wir eine Lösung für alle Beteiligten haben." Klar ist, dass die Hessen selbst auch nochmal auf dem Transfermarkt aktiv werden müssten, sollte Rönnow seine Chance woanders suchen. Mit Felix Wiedwald, dritter Keeper bei den Frankfurtern, allein werden die Verantwortlichen nicht in die Saison gehen.

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Benjamin Heinrich  
25.09.2020