Eintracht-Verfolger

Rode: "Jetzt gucken wir uns den BVB ganz gemütlich an"

Sebastian Rode kann nach dem Befreiungsschlag gegen den FCA lächeln. Foto: Imago

Im Kampf um die Champions League legte Eintracht Frankfurt mit einem 2:0-Sieg gegen den FC Augsburg vor. Konkurrent Borussia Dortmund muss am Mittwochabend gegen Union Berlin nachlegen. Den Druck haben die Hessen nun an den BVB weitergegeben.

Aus dem Deutsche Bank Park in Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Benjamin Heinrich

Nach der 0:4-Klatsche bei Borussia Mönchengladbach stand Eintracht Frankfurt im Heimspiel gegen den FC Augsburg gehörig unter Druck. Das Team von Trainer Adi Hütter antwortete mit einem glanzlosen 2:0-Arbeitssieg. Im Kampf um die Champions League vier Spieltage vor Schluss ein extrem wichtiger Dreier, der kurzfristig gar Rang drei bedeutet und weiterhin bedeuten könnte, wenn der VfL Wolfsburg nicht in Stuttgart gewinnt. "Wir sind unglaublich froh, dass wir die drei Punkte geholt haben, um ein bisschen Druck aus dem Kessel zu holen", gab sich der als Kapitän aufgelaufene Sebastian Rode nach dem Spiel erleichtert.

"Dortmund hat keinen einfachen Gegner"

Die Angst war im Umfeld groß, dass die Hessen durch den Trubel um Trainer Adi Hütter womöglich im Saisonfinale noch die erstmalige Champions League-Qualifikation verspielen könnten. Durch den Heimerfolg ist die Ausgangslage dahingehend gleich wieder viel besser. "Der Sieg war wichtig, um die Gegner auf Distanz zu halten. Unabhängig davon, wie die jetzt spielen. Dortmund hat mit Union keinen einfachen Gegner. Das gucken wir uns jetzt ganz gemütlich an", so Rode weiter mit Blick auf seinen Ex-Verein. Der BVB könnte den Abstand wieder auf vier Punkte verkürzen, ein Punktverlust der Dortmunder würde den Frankfurtern bei aktuell sieben Zählern Vorsprung gehörig in die Karten spielen.

Eintracht will Bayer ohne Rode auf Distanz halten

Am Wochenende kommt es für die Eintracht dann auswärts zum Showdown mit Bayer Leverkusen, die aktuell neun Punkte hinter den Frankfurtern auf Rang sechs liegen. Die Werkself könnte mit einem Sieg die allerletzte Chance auf die Königsklasse wahren. "Am Wichtigen ist jetzt am Wochenende Leverkusen auf Distanz zu halten, dort nicht zu verlieren. Da werden wir alles dran setzen", zeigte sich Frankfurts Mittelfeldmann kämpferisch. Ein Sieg gar wäre der nächste Meilenstein im Kampf um die Champions League. Rode allerdings wird bei Bayer Leverkusen aufgrund seiner zehnten Gelben Karte fehlen. Wie das Dortmund-Spiel kann sich der 30-Jährige auch diese Partie ganz gemütlich anschauen. 

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Benjamin Heinrich  
21.04.2021