Ambitionierter Führungsspieler

Rode: "Mit meiner Erfahrung will ich langfristig die Mannschaft verbessern"

Rode ist mit dem Saisonstart der Eintracht zufrieden. Foto: ODD ANDERSEN/AFP via Getty Images
Rode ist mit dem Saisonstart der Eintracht zufrieden. Foto: ODD ANDERSEN/AFP via Getty Images

Als Eintracht Frankfurt voriges Jahr Sebastian Rode infolge einer halbjährigen Leihe mit einem Vertrag bis 2024 ausstattete, ließ das aufhorchen. Immerhin ist der Mittelfeldmann immer wieder von Verletzungen geplagt gewesen. Der Deal barg Risiko, zeigte aber auch großes Vertrauen. Dieses zahlt sich aus.

"So viele Spiele wie letztes Jahr habe ich noch nie gemacht. Das hat mir und allen anderen gezeigt: Trotz der vielen Verletzungen kann ich viel bieten", so der 29-Jährige gegenüber Sport Bild. Wettbewerbsübergreifend stand Rode 43 Mal auf dem Feld, fast doppelt so oft wie etwa in zweieinhalb Jahren bei Borussia Dortmund. Für den Südhessen wie für Eintracht hat sich die Rückholaktion vollends ausgezahlt. Der ehemalige U21-Nationalspieler geht als Leistungsträger und Führungsspieler voran.

"Hertha muss der Gradmesser sein"

"Mit meiner Erfahrung will ich langfristig die Mannschaft verbessern", sagt Rode offensiv. Frankfurt hat dabei einen Top-Start in die Saison hingelegt, rangiert mit sieben Punkten auf Rang drei. Der Mittelfeldmann hat dabei vor allem am zweiten Spieltag Blut geleckt: "Der Sieg bei Hertha muss der Gradmesser für uns sein. Wir müssen dahin kommen, dass wir das über lange Zeiträume so spielen." Er selbst war der beste Mann auf dem Platz, steuerte den sehenswerten Treffer zum zwischenzeitlichen 3:0 bei.

"Es muss alles passen"

In der guten Frühform muss Eintracht Frankfurt sicher als Kandidat auf einen Platz gelten, der am Saisonende zum europäischen Wettbewerb berechtigt. Auch Rode sieht genügend Qualität dafür im Team von Trainer Adi Hütter. "Jeder von uns, Mannschaft, Fans, Verein, hat die Spiele in der Europa League genossen, und natürlich wollen wir das wieder erleben. Aber damit das gelingt, muss alles passen." Nach der Länderspielpause geht es für die Hessen beim 1.FC Köln weiter.

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Lars Pollmann  
07.10.2020