Eintracht verliert 1:2

Rode und Glasner einig: "Die Freiburger waren effizienter"

Eintracht Frankfurt hat mit 1:2 gegen den SC Freiburg verloren. Foto: Getty Images.
Eintracht Frankfurt hat mit 1:2 gegen den SC Freiburg verloren. Foto: Getty Images.

Zwischen den Europa-League-Spielen gegen den FC Barcelona wartete am Sonntag der SC Freiburg auf Eintracht Frankfurt. Die Badener setzten sich mit 2:1 durch, ursächlich dafür war laut Sebastian Rode und Oliver Glasner die Effizienz im Abschluss.

Eintracht Frankfurt hat viel probiert, musste sich dem SC Freiburg im eigenen Stadion aber mit 1:2 geschlagen geben. Vincenzo Grifo (27.) und Nils Petersen (68.) besiegelten den Auswärtssieg der Schwarzwälder, der Eintracht gelang lediglich in Person von Filip Kostic (54.) ein Tor zum zwischenzeitlichen 1:1. Zwar landete der Ball zwei weitere Male im Tor von Mark Flekken, Jesper Lindström (52.) und Daichi Kamada (86.) standen jedoch im Abseits; zudem hatte Ajdin Hrustic Pech, dass sein Fernschuss in der 84. Minute nur den Pfosten berührte.

Rose: "Freiburger waren effizienter"

Für Sebastian Rode lag der Hauptgrund für die Niederlage auf der Hand: "Die einfache Erklärung ist, dass die Freiburger effizienter waren. Wir kriegen das erste Tor in Unterzahl, haben in der zweiten Halbzeit das Spiel im Griff, bekommen in einer Standardsituation gegen den Joker der Bundesliga das 1:2", sagte der Mittelfeldspieler bei DAZN und betonte: "Es hat auch das Quäntchen Glück gefehlt, dass wir knapp im Abseits stehen bei Daichis Tor. So verlieren wir heute."

Glasner: "Wir haben zwei Fehler gemacht"

Cheftrainer Oliver Glasner schloss sich Rodes Worten an: "Wir haben zwei Fehler gemacht, die Freiburg eiskalt ausgenutzt hat", monierte der Österreicher, der seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen wollte: "Wir haben nach vorne gespielt, haben zwei Abseitstore erzielt, einen Innenpfostentreffer, der über die Linie rollt. Die Jungs haben alles versucht. Es ist eine sehr bittere Niederlage."

Rode blickt auf Barcelona

Nach 29 Spieltagen belegt die Eintracht mit 39 Punkten den neunten Tabellenplatz und hat fünf Zähler Rückstand auf die Top Sechs. Im Saisonendspurt will Rode möglichst viele Siege einfahren, zunächst liegt der Fokus aber auf dem Viertelfinal-Rückspiel der Europa League gegen den FC Barcelona: "Wir wollen alles dafür geben, weiterzukommen. Dann müssen wir schauen, was in der Bundesliga drin ist und unsere Spiele gewinnen." Mit etwas Glück könnte die SGE in der kommenden Saison wieder international spielen.

Florian Bajus  
10.04.2022