Peinlich-Pleite

Rode: "Ganze Mannschaft samt Trainer hat versagt!"

Eintracht Frankfurt steht nach der 3:4-Pleite auf Schalke im Regen. Foto: Imago

Eintracht Frankfurt hat mit einer 3:4-Niederlage beim FC Schalke 04 wohl die letzte Chance auf die Champions League verspielt. Mittelfeldspieler Sebastian Rode nahm nach der Partie kein Blatt vor den Mund, kritisierte Trainer und Mannschaft. 

Die Ernüchterung stand Sebastian Rode nach der Niederlage beim FC Schalke 04 ins Gesicht geschrieben. Der 30-Jährige hatte soeben mit 3:4 bei den schon abgestiegenen Schalkern verloren und sprach auf Sky Klartext: "Es ist heute sehr, sehr enttäuschend, wie das ganze Spiel gelaufen ist. Die Schalker haben verdient gewonnen. Wenn eine Mannschaft, die schon abgestiegen ist, den Sieg mehr will als eine Mannschaft, die noch die Champions League erreichen kann, dann ist das sehr, sehr ernüchternd. Die ganze Mannschaft samt Trainer hat heute versagt. Da gibt es auch keine Entschuldigung für. Wir hatten die einmalige Chance, jetzt ist es so gut wie vorbei." Rode sprach dabei von der Champions League-Qualifikation, die die Hessen mit nur einem Sieg aus fünf Spielen selbst aus der Hand gegeben haben.

Causa Hütter als Störfaktor? "Nicht von der Hand zu weisen" 

Dass dabei auch der bekanntgewordene Wechsel von Trainer Adi Hütter zu Borussia Mönchengladbach eine Rolle gespielt hat, wollte Rode nicht mehr bestreiten. In den Wochen zuvor hatten die Spieler der Eintracht das immer wieder bestritten. "Es ist nicht von der Hand zu schreiben, auch wenn wir uns das immer wieder eingeredet haben, dass es uns nicht belastet. Im Endeffekt können wir es nicht von der Hand weisen. Jetzt haben wir es schwarz auf weiß: Drei Niederlagen und heute auf Schalke verloren." Dass Borussia Dortmund nochmal strauchelt und die Chance der Frankfurter auf die Königsklasse wiederkommt, glaubt Rode derweil nicht: "Die haben es die letzten Wochen sehr, sehr gut gemacht und jetzt mit dem Pokalsieg Rückenwind, sodass ich nicht glaube, dass sie nochmal Punkte liegen lassen."

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Benjamin Heinrich  
15.05.2021