Verjüngte Eintracht

Rode: "Dann dürfen die Erwartungen nicht zu hoch sein"

Sebastian Rode (l.) beim Pokal-Aus gegen Waldhof Mannheim. Foto: Getty Images

Wo geht die Reise für Eintracht Frankfurt hin nach dem spektakulären 2:1-Erfolg beim FC Bayern München? Kapitän Sebastian Rode warnte nun vor zu hohen Erwartungen an die Mannschaft, die im Sommer einen großen Umbruch meistern musste.

Eintracht Frankfurt trat in den vergangenen Wochen lange auf der Stelle, als sich Unentschieden an Unentschieden reihte. Mit dem 1:0 bei Royal Antwerpen und dem 2:1 beim FC Bayern München in der Bundesliga feierten die Hessen ihre ersten Siege unter dem neuen Trainer Oliver Glasner. Dennoch sagte Kapitän Sebastian Rode im Interview mit der Frankfurter Rundschau: "Alles in allem war der Umbruch jetzt groß. Die Mannschaft hat neue Strukturen bekommen und muss sich erst finden." Die Findungsphase ist trotz der zwei Dreier zuletzt noch nicht abgeschlossen.

"Nicht erwarten, dass man ganz oben angreift"

Gerade mit Blick auf junge Spieler wie Jens Petter Hauge, Jesper Lindström und auch Sam Lammers und Kristijan Jakic müsse die Erwartungshaltung im Umfeld auch angepasst werden: "Es ist Potenzial da, keine Frage. Aber man muss die Jungs erst mal integrieren, sie weiterentwickeln und dann sehen, dass man eine ordentliche Saison spielen kann. Aber dann dürfen die Erwartungen auch nicht zu hoch sein. Man kann nicht erwarten, dass man dann ganz oben angreift." Die Verjüngungskur bei der Eintracht sei laut dem 31-Jährigen "im Hinblick auf die Zukunft sinnvoll" gewesen. "Wir müssen jetzt schauen, dass wir gerade den jungen Spielern, die neu in der Bundesliga sind, die Zeit geben, die sie benötigen. Dass wir aber auch schon jetzt so viele Spiele wie möglich gewinnen wollen, ist auch klar", so Rode weiter.

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Benjamin Heinrich  
11.10.2021