BVB-Talent

Reyna über verstorbenen Bruder: "Ohne Jack wäre ich heute nicht beim BVB"

Giovanni Reyna wartet noch auf sein erstes Bundesliga Tor. Foto: Imago
Giovanni Reyna wartet noch auf sein erstes Bundesliga Tor. Foto: Imago

Giovanni Reyna ist einer der hochbegabten Teenager, die mit großen Ambitionen in die neue Saison bei Borussia Dortmund gehen. Der 17-jährige US-Amerikaner verdankt seine Liebe zum Spiel seinem Bruder Jack.

"Jack war es, der mich für Fußball begeistert hat. Die Leute denken immer, dass ich Fußballer geworden bin, weil mein Dad Claudio schon Profi war", erklärt der Mittelfeldspieler in der Sport Bild. Giovanni ist der Sohn des früheren Nationalspielers Claudio Reyna, der in den 1990er Jahren für VfL Wolfsburg und Bayer Leverkusen spielte. 2012 musste der damals neunjährige Sohn den Krebstod seines 13-jährigen Bruders Jack verkraften. "Es war mein verstorbener Bruder, der meine Lust zum Fußball geweckt hat. Früher haben wir oft gemeinsam im Garten gekickt. Wir wollten damals schon Profis werden. Ohne Jack wäre ich heute nicht beim BVB."

Armtattoo erinnert an Bruder

Bruder Jack begleitet Gio bei jedem Spiel im Geiste auf den Rasen. Der Zehner hat die Erinnerung an seinen Bruder auf seinem Arm verewigt: "Jack ist in jedem Spiel bei mir. Ich habe ein Tattoo auf meinem Arm, das mich an ihn erinnert. Das ist auch mein einziges." Reyna, von New York City FC zum BVB wechselte, hofft in dieser Saison auf mehr Startelfeinsätze unter Lucien Favre. Dabei möchte er den Titel als "Wunderkind" ablegen: "Ich möchte kein Wunderkind mehr sein, ich will jetzt den Schritt zu einem gestandenen Profi machen und mein Spiel auf ein höheres Level bringen. Mein Ziel ist es, mehr Einsätze in der Startelf zu bekommen und mich ins Team zu spielen."

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Stefan Buczko  
19.08.2020