Gegen die TSG

Reyna statt Reus: Warum Terzic seinen Kapitän auf die Bank setzt

Marco Reus muss gegen die TSG Hoffenheim zunächst auf der Bank Platz nehmen. Foto: Imago

Borussia Dortmund steckt weiter tief in einer sportlichen Krise. Auch der Trainerwechsel hat daran nichts geändert. Gegen die TSG Hoffenheim setzt Edin Terzic seinen Kapitän Marco Reus auf die Bank. Was bedeutet das für die Nationalspieler?

Auch Marco Reus konnte als Kapitän von Borussia Dortmund das Ruder bislang nicht rumreißen. Aus 20 Spielen holten die Schwarz-Gelben lediglich 32 Punkte, hängen auf Platz sechs fest und bangen sogar um die Champions League. Im Bundesliga-Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim setzt Trainer Edin Terzic auf der Spielmacherposition auf den 18-jährigen Giovanni Reyna, Marco Reus muss auf die Bank. Überbewerten wollte der Coach die Personalie vor der Partie auf Sky nicht: "Das bedeutet ja nicht, dass er nicht spielt. Er kann das Spiel gerne für uns beenden, er kann es für uns entscheiden. Da sind wir sehr offen."

Reus hat Bankplatz positiv aufgenommen

Den Bankplatz des 31-Jährigen erklärte Dortmunds Trainer wie folgt: "Man darf nicht vergessen, dass Marco sehr, sehr lange verletzt war und dann sehr viel gespielt hat. Wir haben eine englische Woche vor uns und uns deshalb so entschieden." Reus selbst habe auf das persönliche Gespräch "positiv reagiert. Er hat die Rolle für heute akzeptiert." Abgeschrieben ist er bei Terzic aber nicht: "Er ist unser Kapitän und wichtig für die Mannschaft." Trotz der ausbleibenden Ergebnisse glaubt Terzic weiter daran, wieder zurück in die Erfolgsspur zu finden, auch weil er das Team weiterhin erreicht: "Ich denke, da ist ein großes Vertrauensverhältnis auf beiden Seiten." Ob das Vertrauen in Reus auch weiterhin so groß ist, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Womöglich schon am Mittwoch (21 Uhr) in der Champions League beim FC Sevilla.

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Benjamin Heinrich  
13.02.2021