Tumulte beim Remis

Nach Schuss in "Genitalbereich": Reuter wirft Selke "Schauspielerei" vor

Selke war mit dem Ausgang der Partie gegen Augsburg unzufrieden.
Selke war mit dem Ausgang der Partie gegen Augsburg unzufrieden. Foto: Matthias Kern/Getty Images

Hertha BSC verspielt am Samstagabend gegen den FC Augsburg einen Sieg und kommt nur zu einem 1:1. Im Fokus steht dabei Stürmer Davie Selke, aber nicht wegen einer sportlichen Angelegenheit.

Davie Selke wurde gegen den FC Ausgburg in der 73 Spielminute für Ishak Belfodil eingewechselte. Doch der Joker konnte der Partie nicht mehr seinen Stempel aufdrücken. Dafür versuchte Selke dabei zu helfen, die knappe Führung zu verwalten. An der Eckfahne versuchte er dies in der Schlussphase, jedoch ging er nach einem Zweikampf mit Augsburgs Iago zu Boden. Letzterer traf in Richtung des unter Selke begrabenen Spielgeräts. Selke schrie auf und wälzte sich.

"Das wurde ignoriert"

"Ich weiß nicht, was der Schiedsrichter da gesehen hat. Iago hat mir bewusst in den Genitalbereich geschossen, das wurde ignoriert", sagte Selke nach dem Spiel (via kicker) und ärgste sich über den Gegentreffer, der folgte: "Anschließend haben die Augsburger den Freistoß 20 Meter von der Eckfahne entfernt ausgeführt, und am Ende flog der Ball bei uns rein. Wir waren mit der Entscheidung nicht einverstanden." Augsburgs Geschäftsführer Stefan Reuter hingegen wollte die Aktion mit Selke nicht überbewerten. "Ich war so weit weg, ich konnte es nicht richtig sehen. Aber mein Gefühl war, dass da ein bisschen Schauspielerei dabei war. Und das wird dann manchmal bestraft", so Reuter.

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Adrian Kuehnel  
29.11.2021