BVB-Kapitän

Reus-Vertrag? "Werden sehr vertrauensvoll über die Zukunft sprechen"

Reus will seine Karriere beim BVB beenden. Foto: Getty Images
Reus will seine Karriere beim BVB beenden. Foto: Getty Images

Marco Reus ist als Aushängeschild von Borussia Dortmund mit auf der Marketing-Tour des Klubs in Asien. Die Sprunggelenkprobleme, die den Angreifer die Teilnahme an der WM in Katar gekostet haben, soll der Kapitän während des Trips weiter auskurieren. Vertragsgespräche stehen wohl erst im neuen Jahr an.

Aktuell hat der 33-Jährige nur bis Saisonende Vertrag. Dass sich die Wege trennen könnten, gilt von beiden Seiten als völlig abwegig. Allerdings müsste Reus dem Vernehmen nach einen stärker leistungsbezogenen Kontrakt akzeptieren, mit dem sich der Klub gewissermaßen auch gegen das höhere Alter seines Spielführers absichern würde. "Jeder weiß, dass ich den Verein sehr, sehr liebe. Aber was die anderen Fragen angeht oder wie weit es ist, das müssen Sie Sebastian Kehl fragen", hatte Reus am Sonntag bei Bild TV zu seiner Situation gesagt. Das Boulevardblatt hat nun den Sportdirektor zu Wort kommen lassen.

"Reden miteinander und nicht in den Medien übereinander"

"Unsere Wertschätzung für Marco ist zweifelsohne sehr groß. Zuletzt lag der Fokus zu 100 Prozent auf seiner Verletzung und dem Wunsch, wieder für uns spielen zu können und bis zur WM fit zu werden", so der Ex-Profi. Am grundsätzlichen Plan bei Reus habe sich für den BVB nichts geändert, sagt Kehl. "Wir werden uns wie vereinbart zusammensetzen und in Ruhe sehr vertrauensvoll über die Zukunft sprechen." Wie im Falle von Mats Hummels sind diese Gespräche dem Vernehmen nach ab Januar geplant. "Wie immer reden wir dann aber miteinander und nicht in den Medien übereinander", betont Kehl. Wasserstandsmeldungen sind folglich nicht zu erwarten.

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Lars Pollmann  
22.11.2022