Pleite gegen SGE

Reus mit Wut-Auswechslung: Terzic nimmt BVB-Kapitän in Schutz

Marco Reus ist als Kapitän des BVB immer wieder umstritten. Foto: Imago

Die Frage bei Borussia Dortmund stellt sich immer wieder: Ist Marco Reus der geeignete Kapitän für die Ambitionen des Klubs? Bei der 1:2-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt tauchte der Offensivspieler sportlich unter und fiel bei seiner Auswechslung sogar negativ auf. 

Nach 80 Minuten war für Marco Reus Schluss: Der Kapitän wurde bei der 1:2-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt frühzeitig ausgewechselt. Seine Reaktion war unmissverständlich. Die Kapitänsbinde schmiss er dem eingewechselten Giovanni Reyna hinterher, sein Gesichtsausdruck sprach Bände. Beim Stand von 1:1 war der 31-Jährige mehr "Muffel" denn Leader. Der BVB kassierte nach Reus' Auswechslung noch das 1:2 und verlor das vermeintliche "Endspiel" um die Champions League. Auch weil ein echter Führungsspieler als Kapitän fehlt?

"Das ist auch menschlich"

BVB-Coach Edin Terzic wurde anschließend auf der Pressekonferenz gefragt, ob die Reaktion nicht ein falsches Signal an das Team von Borussia Dortmund gewesen sei. Die Antwort des 38-Jährigen: "Die Gegenfrage: Wenn Sie Kapitän sind und Sie werden in so einer Phase ausgewechselt, wären Sie dann glücklich und zufrieden? Nein, natürlich nicht. Das ist auch menschlich, dass jemand dann unzufrieden ist, wenn er das Spielfeld verlassen muss. Das ist für mich jetzt kein großes Thema." Doch während der FC Bayern München am Samstagabend RB Leipzig dank einer Mentalitätsleistung mit 1:0 besiegte und die Vorentscheidung in der Meisterschaft feierte, hat der BVB eine hausgemachte Führungsspieler-Krise.

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Benjamin Heinrich  
04.04.2021

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