Absage am Telefon

Veto für Hoeneß! Reschke: Nagelsmann-Verpflichtung scheiterte an Hopp

Hoffenheim-Boss Dietmar Hopp (l.) mit Ex-FC Bayern-Päsident Uli Hoeneß.
Hoffenheim-Boss Dietmar Hopp (l.) mit Ex-FC Bayern-Päsident Uli Hoeneß. (Foto: imago)

Der FC Bayern München verpasste im Jahr 2015 die Chance, Julian Nagelsmann als Junioren-Trainer beim FC Bayern München zu installieren. Das gab Michael Reschke bekannt, der zu dieser Zeit Technischer Direktor beim Rekordmeister war.

Bevor Nagelsmann als gefragter Trainer im Profi-Bereich aufstieg, coachte er die U19-Auswahl der TSG 1899 Hoffenheim. Doch schon damals hatte Reschke die Qualitäten von Nagelsmann auf dem Schirm und überzeugte 2015 sogar Uli Hoeneß, den damaligen Präsidenten des FC Bayern München. "Er sollte bei Bayern München U19-Trainer werden. Die Gespräche waren super, Uli war komplett begeistert und wollte das dann auch auf jeden Fall umsetzen", verriet Reschke im aktuellen Sport1-Podcast "Meine Bayern-Woche".

Am Telefon: Hoeneß erhielt Veto von Hopp

Doch Hoeneß sagte damals zu Reschke: "Wir haben ein so enges Verhältnis mit Dietmar Hopp und SAP, wir können das nur umsetzen, wenn wir grünes Licht bekommen." In der Folge fand ein Telefonat zwischen den zwei Vereinsbossen statt, in dem Hopp seinem Gefährten Hoeneß erklärte: "Uli, bei allem Respekt. Wir werden den auf keinen Fall freigeben. Wir haben viel mit ihm vor. Der muss in Hoffenheim bleiben!" Der weitere Werdegang ist bekannt. Nagelsmann übernahm ein Jahr später die Profis der TSG 1899 Hoffenheim und ist heute Star-Trainer bei RB Leipzig.

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Tom Jacob  
08.04.2021