Haaland-Nachfolger?

Reporter: "Ekitike will unbedingt zum BVB"

Ekitike (r.) könnte Haaland langfristig ersetzen. Foto: Getty Images
Ekitike (r.) könnte Haaland langfristig ersetzen. Foto: Getty Images

Borussia Dortmund wartet weiter auf eine Entscheidung von Erling Haaland, der den Klub bekanntlich per Ausstiegsklausel verlassen kann. Der Torjäger wird eine große Lücke hinterlassen, die die Schwarzgelben schwerlich mit einem eins-zu-eins-Ersatz füllen können. Stattdessen soll wohl ein Top-Talent kommen, das sich in diese Richtung entwickeln könnte. Die heißeste Spur führt nun zu Hugo Ekitike.

Dies berichtet BVB-Reporter Sebastian Kolsberger im Bild-Podcast 'Stammplatz'. "Der Spieler will zum BVB, unbedingt", erklärt Kolsberger. Der 19-Jährige sei dabei für 20 bis 25 Millionen Euro auf dem Markt, Stade Reims werden keine Chancen eingeräumt, ihn über den Sommer hinaus zu halten. Bereits im Winter stand Ekitike laut übereinstimmenden Medienberichten dicht vor einem Wechsel zu Newcastle United in die Premier League, soll dem neureichen Klub, der damals tief im Abstiegskampf steckte, aber aus Gesichtspunkten seiner persönlichen Entwicklungschancen abgesagt haben.

Ekitike bringt alles mit

Dass sich junge Spieler in Dortmund bestens entwickeln können, hat sich derweil auch international herumgesprochen. Ekitike würde als echter Mittelstürmer auch gute Chancen auf regelmäßige Spielanteile haben, wenngleich eben nicht davon auszugehen wäre, dass er Haaland sofort ersetzen und als klarer Fixpunkt im Offensivspiel der Schwarzgelben fungieren könnte. Dank seiner Statur von 1,90 Metern, einer hohen Grundgeschwindigkeit und einer guten fußballerischen Ausbildung passt Ekitike allemal in das Profil, das der BVB sich gegeben haben soll.

Jovic aktuell kein Thema

Anders sieht es beispielsweise bei Luka Jovic aus, der zuletzt einmal mehr bei den Schwarzgelben gehandelt wurde. Laut Kolsberger war der Serbe einst durchaus ein Thema in Dortmund, allerdings datiert das Interesse noch aus der Zeit vor Haaland. Aktuell stellt der Flop von Real Madrid nicht den Stürmer-Typus dar, nach dem die Verantwortlichen Ausschau halten. "Sein nächster Weg wird definitiv nicht nach Dortmund führen", so Kolsberger. Weil nicht zuletzt auch das finanzielle Gesamtpaket aus Ablöse und Gehalt über die kommenden vier bis fünf Jahre passen muss, dürfte die Wahl indes auf einen Spieler fallen, der den Schritt vom Talent zum Leistungsträger in Dortmund schaffen muss. Große Lösungen wie Patrik Schick (Bayer Leverkusen) sind deshalb utopisch.

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Lars Pollmann  
27.04.2022