Aktuell beim FCN gesetzt

Relegations-Held Schleusener "absolut nicht zufrieden mit der letzten Saison"

Schleusener rettete den FCN im Juli vor der 3. Liga. Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images
Schleusener rettete den FCN im Juli vor der 3. Liga. Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Fabian Schleusener hat in der vergangenen Saison nur ein Tor geschossen. Für einen Offensivspieler war das zu wenig, auch wenn er weite Strecken der Saison an den Folgen eines Schienbeinbruchs aus dem März 2019 laborierte. Dieses eine Tor brachte dem 1.FC Nürnberg aber die Rettung.

Der 28-Jährige ist als Relegations-Held in die Geschichtsbücher des FCN eingegangen. In letzter Sekunde bugsierte er das Spielgerät beim FC Ingolstadt über die Linie, es lief die sechste Minute der Nachspielzeit im Rückspiel. Ein wahrhaft historisches Tor, das Schleusener jedoch nicht den Blick auf die Spielzeit insgesamt vernebelt. "Ich bin absolut nicht zufrieden mit meiner letzten Saison, ich war davor ein Spieler, der oft getroffen hat", zitiert das Portal Nordbayern den Angreifer.

"Echter Torjäger" brauchte 20 Spiele Anlauf

Auch beim Club war man seinerzeit von den Killer-Qualitäten des gebürtigen Freiburgers überzeugt. "Fabian ist ein echter Torjäger. Er hat bisher in seiner Laufbahn überall Tore geschossen. Wir sind sicher, dass ihm das auch bei uns gelingen wird", ließ sich der damalige Sportchef Robert Palikuca in der offiziellen Mitteilung des Vereins zur Verpflichtung zitieren. Dass Schleusener 20 Spiele Anlauf brauchen würde, ahnte da niemand. Er selbst hofft nun auf den berühmten geplatzten Knoten.

"Fühle mich wirklich gut"

"Das Tor in Ingolstadt hat mir natürlich gutgetan. Aktuell fühle ich mich körperlich wirklich gut und empfinde auch große Spielfreude", sagt Schleusener. In den ersten beiden Saisonspielen blieb er wieder ohne Treffer, stand aber jeweils in der Startformation. Ohne Neuzugang Manuel Schäffler fehlt es dem FCN noch an Durchschlagskraft, das Offensivspiel ist sowieso noch eine Baustelle unter Neu-Trainer Robert Klauß. "Wir brauchen generell mehr Ruhe", erklärt Schleusener.

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Lars Pollmann  
23.09.2020