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35 Millionen Euro plus X

Rekordtransfers in der Bundesliga

Der FC Bayern zahlt zumeist die höchsten Ablösen für neue Spieler. Nur der VfL Wolfsburg wagte sich 2015 ebenfalls über die Marke von 35 Millionen Euro. Die teuersten Zugänge der Bundesliga im Überblick. Alle Fotos (8): Getty Images; Ablösesummen bezugnehmend auf transfermarkt.de.

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Online Status

Daniel Michel  
27.07.2020
Renato Sanches wechselte 2016 von Benfica Lissabon zum FC Bayern.
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Platz 8: Renato Sanches

Der FC Bayern gilt als der finanzkräftigste Verein in der Bundesliga. Fast schon logisch, dass er auch das meiste Geld für Neueinkäufe ausgibt. In der Rangliste der teuersten Einkäufe in der Bundesligahistorie liegt Renato Sanches auf dem geteilten achten Platz. Der FC Bayern überwies 2016 an Benfica Lissabon 35 Millionen Euro. Allerdings setzte sich der portugiesische Europameister bei den Münchnern nicht durch. 2019 wechselte der Mittelfeldspieler nach Frankreich zum OSC Lille.

Mats Hummels (l.) und Mario Götze (r.) spielten gemeinsam für den BVB, aber nie gemeinsam für den FC Bayern.
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Platz 8 und Platz 7: Mats Hummels (l.) und Mario Götze (r.)

Ebenfalls auf Platz acht der teuersten Neuverpflichtungen der Bundesliga rangiert Mats Hummels. Der Verteidiger war 2008 von seinem Stammverein Bayern München zu Borussia Dortmund gewechselt. 2016 ging er zurück nach München. Die stolze Ablösesumme: 35 Millionen Euro. Angreifer Mario Götze wechselte bereits 2013 vom BVB zum FC Bayern - für 37 Millionen Euro, was Rang Sieben im Ablöseranking bedeutet. Hummels (2019) und Götze (2016) zog es dann beide wieder zurück nach Dortmund.

Benjamin Pavard holte mit dem FC Bayern das Double 2020.
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Platz 8: Benjamin Pavard

2019 sicherte sich der FC Bayern die Dienste von Benjamin Pavard. Der Verteidiger kam vom Absteiger VfB Stuttgart. Die festgeschriebene Ablöse für den Franzosen lag - ebenso wie bei Sanches und Hummels - bei 35 Millionen Euro.

Javi Martinez (l.) und Arturo Vidal (r.) spielten von 2015 bis 2018 für den FC Bayern.
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Platz 5 und 6: Javi Martinez (l.) und Arturo Vidal (r.)

Javier Martinez und Arturo Vidal belegen im Ranking der teuersten Zugänge der Bundesliga die Plätze fünf und sechs. Martinez kam 2012 von Athletic Bilbao und kostete den FC Bayern 40 Millionen Euro Ablöse. Arturo Vidal, ebenfalls im Mittelfeld beheimatet, wechselte 2015 von Juventus Turin zum FC Bayern. Der Chilene brachte Juve die Ablöse von 39,25 Millionen Euro ein.

Corentin Tolisso gilt als torgefährlicher Mittelfeldspieler.
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Platz 4: Corentin Tolisso

Für 41,5 Millionen Euro wechselte Corentin Tolisso 2017 von Olympique Lyon zum FC Bayern. Der französische Weltmeister konnte in München vor allem verletzungsbedingt nur selten sein Potenzial abrufen.

Julian Draxler (vorne) spielte zwei Jahre für den VfL Wolfsburg.
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Platz 3: Julian Draxler (l.)

Julian Draxler ist der einzige Profi in den Top 10 der teuersten Bundesligazugänge, der nicht mit dem FC Bayern in Verbindung steht. 2015 wechselte der Offensivakteur von Schalke 04 zum VfL Wolfsburg für 43 Millionen Euro, was im Ranking Platz drei bedeutet.

Leroy Sane spielt seit der Saison 2020/21 für den FC Bayern.
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Platz 2: Leroy Sane

Leroy Sane belegt Platz zwei im Ranking der teuersten Bundesliga-Einkäufe. 2016 verließ er Schalke 04 in Richtung Manchester City für 52 Millionen Euro. 2020 kam er nun zurück in die Bundesliga. Der FC Bayern blätterte für den Flügelstürmer 45 Millionen Euro hin.

Lucas Hernandez ist in Marseille geboren und besitzt die französische und spanische Staatsbürgerschaft.
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Platz 1: Lucas Hernandez

Lucas Hernandez thront an der Spitze der teuersten Bundesliga-Zugänge. Der Verteidiger und französische Weltmeister wechselte 2019 von Atletico Madrid zum FC Bayern. Die Münchner zahlten die Rekordsumme von 80 Millionen Euro!