Geld fließt eher im Mittelfeld

Regelt Freiburg die Waldschmidt-Nachfolge intern?

Der Ersatz für Waldschmidt ist womöglich schon bei Freiburg. Foto: RALPH ORLOWSKI/POOL/AFP via Getty Images
Der Ersatz für Waldschmidt ist womöglich schon bei Freiburg. Foto: RALPH ORLOWSKI/POOL/AFP via Getty Images

Der SC Freiburg hat nach Alexander Schwolow den nächsten Stammspieler verloren. Luca Waldschmidt schließt sich Benfica an, spült 15 Millionen Euro in die Kassen. Die Breisgauer sind geübt darin, wichtige Spieler zu ersetzen. Womöglich erfolgt das auch in diesem Fall intern.

Wie die Badische Zeitung berichtet, bleibt der Fokus in Sachen Transfermarkt trotz der hohen Einnahmen für Schwolow und Waldschmidt vor allem auf der Position im zentralen Mittelfeld. Dort soll eine potenzielle Stammkraft kommen, die die Mannschaft sofort weiterbringt. Im Offensivbereich hat Freiburg gewissermaßen vorgesorgt, indem Ermedin Demirovic via St. Gallen von Deportivo Alaves verpflichtet wurde. Der in Hamburg geborene Bosnier ist eher ein klassischer Mittelstürmer als Waldschmidt, dennoch könnte er dessen Torgefahr ersetzen Zudem mutmaßt das Lokalblatt, dass der Abgang des Nationalspielers den Verbleib von Woo-yeong Jeong nach sich ziehen könnte.

Doch keine Leihe von Jeong?

Der Koreaner war dem Sportclub voriges Jahr immerhin zwei Millionen Euro Ablöse wert, die letzte Halbserie verbrachte er zurück in der 2. Mannschaft des FC Bayern. Mit neun Torbeteiligungen trug er großen Anteil an der sensationellen Meisterschaft in der 3. Liga. Und nun macht Jeong dem Bericht zufolge einen starken Eindruck, auch und gerade körperlich. Wegen Defiziten in diesem Bereich strebte Freiburg dem Vernehmen nach eigentlich eine Leihe in die 2. Bundesliga an. Nach dem Abschied von Waldschmidt bekommt Jeong nun aber womöglich die Chance, der interne Ersatz zu sein. Es wäre eine typische Freiburg-Lösung, kostengünstig und mit Weitsicht.

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Lars Pollmann  
15.08.2020