"Glaube, Real wollte ihn abgeben"

Real-Profi verrät: Darum wechselte Jovic nicht zur Eintracht

Jovic nimmt in Madrid nach wie vor nur eine Reservistenrolle ein.
Jovic nimmt in Madrid nach wie vor nur eine Reservistenrolle ein. Foto: Getty

Im Sommer wurde Stürmer Luka Jovic mit einer Rückkehr zu Eintracht Frankfurt in Verbindung gebracht. Dass ein Deal mit Real Madrid nicht zustande kam, lag wohl vor allem auch daran, dass Angreiferkollege Borja Mayoral an die AS Rom verliehen wurde.

"Als ich in der Vorbereitung wieder in Madrid ankam, wollte ich den Klub schnellstmöglich verlassen, aber Zidane wollte, dass ich bleibe, aber ich wollte gehen", erklärte Borja Mayoral bei seiner Antrittspressekonferenz bei der AS Rom (zitiert via Real Total). Interessant aber, was der Spanier im Anschluss von sich gab: "Ich glaube, der Klub hat auf Zidane gehört und wollte (Luka) Jovic abgeben." Doch der Iberer konnte nochmals mit Real-Coach Zidane sprechen, ihm seinen Wechselwunsch klarmachen und letztlich auch die Leihe (zwei Jahre mit Kaufoption) nach Italien durchbringen.

Verhinderte Mayoral Eintrachts Plan mit Jovic?

Steckt Wahrheit hinter den Aussagen von Mayoral, war er mitverantwortlich dafür, dass Jovic im Sommer Real Madrid nicht verließ. Am Serben, der 2019 für 60 Millionen Euro von der Eintracht Frankfurt nach Madrid verkauft wurde, sollen mehrere Interessenten dran gewesen sein. Auch in Frankfurt wurde sich mit einer Leih-Rückkehr des 22-Jährigen beschäftigt. "Schwer realisierbar", sei ein Deal laut Trainer Adi Hütter allerdings gewesen, während Sportvorstand Fredi Bobic meinte, "gar nichts" sei an den Spekulationen dran.

Letztlich dürfte wohl vieles abhängig gewesen sein von Mayoral, der offiziell am 2. Oktober von den Blancos zur Roma transferiert wurde - und damit nur wenige Tage nachdem Eintracht Frankfurt offiziell die Tür für eine Jovic-Rückkehr schloss.

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Adrian Kuehnel  
15.10.2020