Vom BVB zu ManCity

Real-Präsident Perez: Deshalb wechselte Haaland nicht nach Madrid

Haaland verlässt Borussia Dortmund nach zweieinhalb Jahren. Foto: Lars Baron/Getty Images
Haaland verlässt Borussia Dortmund nach zweieinhalb Jahren. Foto: Lars Baron/Getty Images

Erling Haaland verlässt Borussia Dortmund in Richtung Manchester City - und nicht in Richtung Real Madrid. Lange Zeit wurde der Norweger auch bei den Madrilenen gehandelt, ein Transfer kam letztlich aber nicht zustande. Warum? Reals Präsident Florentino Perez hat nun die Erklärung geliefert.

In der Nacht zu Donnerstag klärte Florentino Perez bei der spanischen Talk-Show El Chiringuito unter anderem darüber auf, weshalb Erling Haaland nicht bei Real Madrid landen wird. Laut dem Oberhaupt der Königlichen hatte dies nichts damit zu tun, dass man sich zeitgleich um Kylian Mbappe bemühte. "Wir haben den besten Mittelstürmer der Welt und der ist im Moment nicht mit Haaland kompatibel", verwies Perez indes auf Karim Benzema.

Haaland verlässt Borussia Dortmund dank Ausstiegsklausel

Haaland sei zwar "ein ausgezeichneter Spieler", führte der Real-Präsident fort, doch stellte klar: "Wir holen Haaland nicht, damit er sich auf die Ersatzbank setzen wird. Benzema ist ein Phänomen." Gerüchte gibt es, Haaland hätte sich bei Manchester City - ähnlich wie bei Borussia Dortmund - eine Ausstiegsklausel verankern lassen. Dies konnte Perez so aber nicht bestätigten: "Ob Haaland eine Klausel für in zwei Jahren hat, weiß ich nicht. Ich habe das gelesen, aber niemand hat es bestätigt." Real Madrid habe "ein größeres Interesse daran, die neue Mannschaft zu bilden, was wir mit den jüngeren Spielern ziemlich gut machen", so Perez. Haaland somit eines Tages doch noch zu Real? Das ist nicht auszuschließen.

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Adrian Kuehnel  
16.06.2022