Bericht aus Spanien

Real Madrid: Scheiterte der Haaland-Transfer an der Ausstiegsklausel?

Erling Haaland soll künftig für Manchester City spielen. Foto: Getty Images.
Erling Haaland soll künftig für Manchester City spielen. Foto: Getty Images.

Erling Haaland hat sich entschieden: Der Norweger verlässt Borussia Dortmund und wird sich Manchester City anschließen. Ein Wechsel zu Real Madrid soll angeblich wegen einer Vertragsklausel gescheitert sein.

Lange galt Real Madrid als Favorit im Transferpoker um Erling Haaland, am Dienstag vermeldete jedoch Manchester City Vollzug. Der englische Spitzenklub wird die Ausstiegsklausel aktivieren und den Torjäger von Borussia Dortmund in diesem Sommer verpflichten. Haaland tritt damit in die Fußstapfen seines Vaters Alf-Inge, der von 2000 bis 2003 für Manchester City aktiv war.

Wollte Haaland-Seite ein Sonderklausel?

Wie der spanische Radiosender Cadena SER berichtet, soll ein Transfer nach Madrid angeblich an der Ausstiegsklausel gescheitert sein. Diese ist in Spanien verpflichtend, jedoch habe die Haaland-Seite eine zusätzliche Option in Höhe von 150 Millionen Euro gefordert, die ab dem zweiten Jahr gültig gewesen wäre. Dem Bericht zufolge sollte auf diese Weise ein Wechsel möglich sein, falls Haaland bei den Königlichen auf Probleme stoßen würde. Vereinspräsident Florentino Perez habe diese Klausel allerdings abgelehnt. 

Florian Bajus  
11.05.2022