Wegen CVC-Deal

Real Madrid leitet rechtliche Schritte gegen LaLiga ein

Real-Präsident Florentino Perez ist ein Verfechter der Super League. Foto: Imago.
Real-Präsident Florentino Perez ist ein Verfechter der Super League. Foto: Imago.

Real Madrid plant, rechtliche Schritte gegen die LaLiga einzureichen. Damit reagieren die Königlichen auf den von Liga-Präsident Javier Tebas eingefädelten Deal mit dem Unternehmen CVC.

Das luxemburgische Unternehmen soll der LaLiga über zwei Milliarden Euro bescheren. Einige Vereine, darunter Real Madrid, wehren sich allerdings gegen den bevorstehenden Deal, durch den CVC zehn Prozent der Anteile an der Liga erhalten soll. Wie per offizieller Mitteilung bekanntgegeben wurde, erwägt Real den Gang vors Gericht.

Real Madrid kündigt rechtliche Schritte an

Demnach wolle der spanische Rekordmeister "zivil- und strafrechtliche Schritte gegen den Präsidenten von LaLiga, Herrn Javier Tebas Medrano, Herrn Javier de Jaime Guijarro, den Leiter des CVC-Fonds, und gegen den CVC Capital Partners SICAV-FIS-Fonds selbst" einleiten, wie Real am Dienstagmittag auf der Vereinswebsite vermeldete. Dies habe der Vorstand in einer zuvor abgehaltenen Sitzung einstimmig beschlossen. Darüber hinaus wolle der Klub "alle als angemessen erachteten rechtlichen Schritte einleiten, um etwaige Beschlüsse der am 12. August 2021 stattfindenden LaLiga-Versammlung in Bezug auf die Vereinbarung zwischen LaLiga und dem CVC-Fonds aufzuheben und unwirksam zu machen" (Zitate via Real Total).

Florian Bajus  
10.08.2021