Quarantäne-Regeln auf der Insel

Real Madrid braucht Sondergenehmigung für ManCity-Spiel

Real verlor das Hinspiel daheim mit 1:2. Foto: Gonzalo Arroyo Moreno/Getty Images
Real verlor das Hinspiel daheim mit 1:2. Foto: Gonzalo Arroyo Moreno/Getty Images

Real Madrid muss im Rückspiel des Champions-League-Achtelfinals bei Manchester City gewinnen und mindestens zwei Tore schießen, um die Runde der letzten acht zu erreichen. Die Partie steigt am 07. August. Die Königlichen brauchen aber eine Sondergenehmigung, um überhaupt antreten zu dürfen.

Die britische Regierung hat schließlich am Samstag bekannt gegeben, dass Spanien auf die Quarantäneliste gesetzt wird. Die Einreise aus dem Land zieht somit zwinglich eine 14-tägige Isolation nach sich. Dieser Bestimmung könnte Real schon rein rechnerisch nicht mehr nachkommen. Der Klub erwartet nun eine Mitteilung seitens der britischen Regierung, wie er sich zu verhalten hat. Die UEFA habe sich bisher nicht geäußert, berichtet das Real-Hausblatt Marca am Sonntag. 

Alternative Lissabon?

Zwar seien die Königlichen grundsätzlich optimistisch, dass für den Spitzensport Sonderregeln gelten werden. Dies hatte auch der unter anderem für Sport zuständige Minister Oliver Dowden in der jüngeren Vergangenheit mit Blick auf den Fußball und die Formel 1 betont. Dennoch befasse sich die Klubführung von Real Madrid auch mit möglichen Alternativen. Sollte der Tross, der laut UEFA-Regularien immerhin 50 Personen umfassen darf, nicht nach England einreisen, hält der Klub wohl ein Ausweichen nach Lissabon für denkbar. Dort findet ab dem Viertelfinale das Endturnier um die Königsklasse statt. Ob ManCity der Verzicht aufs Heimrecht schmackhaft zu machen wäre, ist freilich fraglich.

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Lars Pollmann  
26.07.2020