Krösche lässt sich nicht locken

Rashica? "Gibt auch andere interessante Fußballer"

Rashica steht seit Monaten bei Leipzig im Fokus. Foto: ODD ANDERSEN/AFP via Getty Images
Rashica steht seit Monaten bei Leipzig im Fokus. Foto: ODD ANDERSEN/AFP via Getty Images

RB Leipzig bereitet sich dieser Tage auf das Finalturnier der Champions League vor. Dabei müssen die Sachsen bereits ohne Timo Werner auskommen. Mit Hee-chan Hwang haben sie den Top-Stürmer noch nicht vollumfänglich ersetzt. Markus Krösche lässt sich aber beim Thema Milot Rashica aber nicht locken.

"Milot ist ein sehr interessanter Spieler. Aber es gibt auch andere interessante Fußballer", so der Sportdirektor gegenüber dem Portal Sportbuzzer. Medienberichten zufolge sind die Sachsen mit ersten Geboten bei Werder Bremen abgeblitzt. Die Hanseaten haben zuletzt den Druck erhöht, indem sie mit anderen Interessenten kokettierten. Im Hintergrund geht es natürlich vor allem um Geld. Leipzig will keine exorbitante Ablöse zahlen, Werder möglichst viel einnehmen. "Dass uns die Corona-Krise als Verein viel Geld gekostet hat und kosten wird, ist klar", betont Krösche dazu passend.

"In einem Spiel kann alles passieren"

Es ist ein Spiel auf Zeit, bei dem Leipzig womöglich die besseren Karten hat. Schließlich muss Werder dem Vernehmen nach Ablösen einnehmen, um selbst auf dem Markt aktiv werden zu können. Für die Champions League ist Rashica natürlich noch kein Thema. Krösche sieht sein Team dabei durchaus mit Chancen auf das Erreichen des Halbfinals. "In einem Spiel kann alles passieren. Auch gegen eine Weltklasse-Mannschaft wie Atletico", so der Ex-Profi. Leipzig reise auf jeden Fall nicht als Touristen-Gruppe nach Lissabon. Im Halbfinale ginge es für die Mannschaft von Julian Nagelsmann gegen Atalanta Bergamo oder Paris Saint-Germain.

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Lars Pollmann  
25.07.2020