TSG-Nationalspieler

Raum-Angebot über 24 Mio. Euro: RB-Wechsel weiter unsicher

Raum ist sich mit Leipzig persönlich wohl bereits einig. Foto: Getty Images
Raum ist sich mit Leipzig persönlich wohl bereits einig. Foto: Getty Images

David Raum ist am Dienstag ins Training zurückgekehrt. Der Nationalspieler bereitet sich mit der TSG Hoffenheim auf den Saisonauftakt in den DFB-Pokal vor, nachdem er zuletzt angeschlagen pausiert hatte. Seit knapp einer Woche ist bekannt, dass es den Linksverteidiger zu RB Leipzig zieht. Eine Einigung der Klubs steht aber noch aus.

Die Kraichgauer fordern laut übereinstimmenden Medienberichten eine Ablöse von 30 Millionen Euro aufwärts, bei den Sachsen ist bisher von einem Angebot die Rede, das merklich darunter liegen soll. Wie Sport Bild berichtet, soll die Offerte des DFB-Pokalsiegers im Bereich von über 24 Millionen Euro liegen. RB sei demnach bereit, Raum zum neuen Rekordeinkauf zu machen. Bisher hält Andre Silva bei seinem Wechsel von Eintracht Frankfurt die Marke.

Mit Raum selbst längst einig

Mit Raum selbst ist sich Leipzig dem Vernehmen nach längst einig. Dem Magazin zufolge würde er rund 6 bis 7 Millionen Euro pro Jahr kassieren und sich damit in das obere Segment im Kader von Domenico Tedesco einreihen. Ob es dazu kommt, bleibt angesichts der Differenz bei der Ablöse aber weiter offen. Hoffenheim ist in der komfortablen Position, dass Raum beispielsweise durch Auftritte bei der Winter-WM im Verlauf der kommenden Monate eigentlich nur noch interessanter werden kann und bis 2026 unter Vertrag steht. Eine Ausstiegsklausel würde für 2023 hohe Einnahmen garantieren.

Gegen den BVB durchgesetzt?

Sollte der Transfer dennoch schon diesen Sommer über die Bühne gehen, hätte Leipzig nicht nur eine Verstärkung für die linke Seite sicher. Sondern die Sachsen hätten sich auf dem Transfermarkt unter anderem auch gegen Borussia Dortmund durchgesetzt. Der BVB kann sich Raum aktuell nicht leisten, gilt grundsätzlich aber als sehr interessiert. In der Vergangenheit haben die Schwarzgelben dem Rivalen aus Ostdeutschland schon des Öfteren in die Suppe gespuckt. Wie das Magazin erinnert, zog Leipzig unter anderem bei Julian Brandt, Jude Bellingham, Erling Haaland und Jadon Sancho den Kürzeren.

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Lars Pollmann  
27.07.2022