Nach Sevilla "geht es um Verstetigung"

Rauball nimmt Profis in die Pflicht: "Mannschaft hat es gut"

Dortmund bestritt die letzten Derbys siegreich. Foto: INA FASSBENDER/AFP via Getty Images
Dortmund bestritt die letzten Derbys siegreich. Foto: INA FASSBENDER/AFP via Getty Images

Borussia Dortmund geht nach der gelungenen Dienstreise nach Sevilla mit Rückenwind ins Revierderby gegen den FC Schalke 04 am Samstagabend. Beim Schlusslicht muss ein Sieg beinahe schon her, da der BVB in der Bundesliga den eigenen Ambitionen hinterherhinkt. Auch Reinhard Rauball nimmt die Profis in die Pflicht.

"Unsere Mannschaft hat es gut bei Borussia Dortmund. Deswegen muss sie auch das einlösen, was die Fans, was die Mitglieder, was die Mitarbeiter erwarten, also vollen Einsatz", so der Präsident des Klubs gegenüber der WAZ. Es sei das gute Recht der Fans, "Gegenleistung für die Liebe" zu erwarten, die sie ihrerseits dem Team entgegenbringen. Zu oft enttäuschte die Mannschaft in der laufenden Saison, in Sevilla zeigte sie ihr gutes Gesicht.

"Nun geht es um Verstetigung"

"Das war ein guter Schritt in die richtige Richtung. Nun geht es um Verstetigung", sagt Rauball. Als großes Problem für den BVB in der aktuellen Situation macht er die fehlenden Zuschauer im Westfalenstadion fest. In der Heimtabelle bewegt sich das Team nur im Mittelfeld und gewann lediglich die Hälfte der Partien. "Dafür ist Borussia Dortmund in der Vergangenheit nicht bekannt gewesen, weil wir die unfassbare Unterstützung unserer Fans hatten", weiß Rauball. 

"Spüren wir bei den Ergebnissen und der Leidenschaft"

Dank der Fans seien oftmals die gegnerischen Spieler "mit schlotternden Knien bei uns eingelaufen", meint der 74-Jährige. Seit vor einem Jahr die Corona-Pandemie um sich griff muss der BVB auf diese Unterstützung verzichten, spielte nur wenige Partien vor spärlich besetzten Rängen. "Das spüren wir bei den Ergebnissen und auch bei der Leidenschaft der Spieler", so Rauball. Im Derby gegen den lokalen Erzrivalen darf es derartige Ausreden freilich nicht geben.

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Lars Pollmann  
19.02.2021