Elfte Niederlage

Ratlose Fürther: "Das ist natürlich richtig scheiße"

Jamie Leweling (l.) ärgerte sich über die Niederlage in Mönchengladbach. Foto: Getty Images.
Jamie Leweling (l.) ärgerte sich über die Niederlage in Mönchengladbach. Foto: Getty Images.

Greuther Fürth hat im zwölften Bundesligaspiel die elfte Niederlage kassiert. Gegen Borussia Mönchengladbach musste sich das Kleeblatt mit 0:4 geschlagen geben. Jamie Leweling wirkte nach dem Schlusspfiff ein wenig ratlos, ist aber von einem zeitnahen Erfolgserlebnis überzeugt.

Bisher hat Greuther Fürth in der Bundesliga noch nicht Fuß fassen können. Die Mannschaft von Stefan Leitl hat nach zwölf Spieltagen nur einen Punkt auf dem Konto, erzielte bis dato 8 Tore und kassierte 33 Gegentreffer. Alleine Borussia Mönchengladbach war viermal gegen die Franken zur Stelle und setzte sich am Samstagnachmittag verdient mit 4:0 durch.

Leweling: "Wie soll es einem da gehen?"

Der Frust ist bei der Spielvereinigung groß. Den Beteiligten bleibt jedoch nichts anderes übrig, als darauf hinzuarbeiten, am nächsten Spieltag den ersten Sieg zu feiern: "Wenn man nach zwölf Spielen elf Niederlagen hat, wie soll es einem da gehen? Das ist natürlich richtig scheiße", sagte Jamie Leweling nach dem Schlusspfiff bei Sky. Die Hoffnung auf den ersten Dreier hat der Stürmer aber nicht aufgegeben: "Das hört sich auch scheiße an, aber es geht nächste Woche weiter. Irgendwann wird es klappen, da bin ich mir sicher."

Elfmeter? "Man kann ihn geben"

In Mönchengladbach hätten die Fürther ihr neuntes Saisontor erzielen können, hätte Schiedsrichter Benjamin Brand nach einem Kontakt zwischen Leweling und Denis Zakaria im Fohlen-Strafraum auf Elfmeter entschieden. Nach Rücksprache mit dem Video-Assistenten verzichtete Brand jedoch auf den Pfiff. "Er trifft mich auf jeden Fall. Man kann ihn geben, sonst würde er Köln nicht durchrufen", ärgerte sich Leweling und ergänzte: "Wäre der Schiedsrichter mal auf unserer Seite, hätte er ihn vielleicht gegeben."

Florian Bajus  
20.11.2021