Kosovare hatte wohl schon bis 2025 unterschrieben

Rashica-Wechsel nach Leverkusen im Januar nur Formsache?

Rashica schließt sich womöglich im Januar der Werkself an. Foto: Stuart Franklin/Getty Images
Rashica schließt sich womöglich im Januar der Werkself an. Foto: Stuart Franklin/Getty Images

Die abgelaufene Transferperiode war die längste der jüngeren Vergangenheit. Dennoch schafften es Bayer Leverkusen und Werder Bremen nicht, über eine Leihe mit anschließender Kaufverpflichtung von Milot Rashica bis zur Deadline eine Einigung zu finden. Der Transfer ist aber wohl nur aufgeschoben.

Wie Sport Bild berichtet, steht der Entschluss des Kosovaren unumstößlich fest. Er will nur zur Werkself wechseln, obwohl sich Bayer04 erst spät im Transferfenster um die Verpflichtung bemühte. Zuvor galt RB Leipzig als sein Sehnsuchtsort, die Sachsen sind aber wohl längst aus dem Spiel. Rashica befand sich am letzten Tag der Transferperiode bereits im Rheinland, dem Bericht zufolge unterschrieb er sogar einen bis 2025 gültigen Vertrag. Das Arbeitspapier könnte er am 02. Januar erneut unterschreiben, an den Parametern müsste sich nur wenig ändern.

Leverkusen hat sportlichen, Werder wirtschaftlichen Bedarf

Auch Leverkusen dürfte dann ungebrochen hohes Interesse an Rashica haben. Schließlich kam wegen des kurzfristigen Scheiterns dieses Deals überhaupt kein Offensivspieler mehr, worüber insbesondere Peter Bosz not amused sein soll. Der Cheftrainer verhalf Rashica einst bei Vitesse Arnheim zum Profidebüt, die gegenseitige Wertschätzung bleibt fünf Jahre später groß. Dem Magazin zufolge ist auch nicht davon auszugehen, dass sich Werder gegen einen Winter-Transfer stemmen würde. Die wirtschaftlichen Probleme bleiben eklatant, zumal im Falle weiterer Geisterspiele bis tief in die Saison hinein. Zudem steht Rashica nur bis 2022 in Bremen unter Vertrag. Es deutet also alles darauf hin, dass der Angreifer noch maximal zehn Spiele warten muss, bis er später als erhofft nach Leverkusen kommt.

Profile picture for user Lars Pollmann
Lars Pollmann  
14.10.2020