Rückendeckung

Raphinha verteidigt Vinicius: "Mag es, wenn er tanzt"

Vinicius im Duell mit Raphinha beim letzten Clasico. Foto: THOMAS COEX/AFP via Getty Images
Vinicius im Duell mit Raphinha beim letzten Clasico. Foto: THOMAS COEX/AFP via Getty Images

Über die Tanzeinlagen von Vinicius Junior nach dessen Toren wurde in den vergangenen Wochen hitzig debattiert. FC Barcelonas Raphinha verteidigt seinen bei Real Madrid spielenden Landsmann.

Bei Brasilien sind Raphinha und Vinicius Junior Teamkollegen, die sich gut verstehen. Deshalb spricht Raphinha trotz der Rivalität des FC Barcelona zu Real Madrid Rückendeckung für seinen Kumpel aus. "Ich mag es, wenn Vinicius tanzt", sagt der Sommer-Neuzugang Barcas bei Carrusel Canalla de la SER. Raphinha tanze auch gerne, "aber nicht so gut wie Vinicius", scherzt er. Der Offensivstar der Katalanen erklärt: "Ronaldinho hat früher auch getanzt, selbst Griezmann tut es. Über die wird nicht geredet." 

Vinicius im Fokus

Groß aufgebauscht wurde die Debatte um Vinicius tatsächlich erst vor einigen Wochen. Pedro Bravo, der Präsident des Verbandes der spanischen Spielerberater, meinte in der Fußball-Talkshow El Chiringuito in Bezug auf Vinicius' Jubelart: "In Spanien muss man Gegner respektieren und aufhören, den Affen zu machen." Vor dem Hintergrund Vinicius' Hautfarbe wurde dies als rassistische Äußerung aufgefasst, wenngleich Bravo sich für seine Wortwahl entschuldigte und ein rassistisches Motiv bestritt. Im Spanischen steht die Redewendung tatsächlich eher dafür, keinen Quatsch zu machen (fussball.news berichtete).

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Adrian Kuehnel  
07.11.2022