Coronakrise

Rangnick: "Glaube nicht, dass reiche Klubs ihr Verhalten ändern"

Ralf Rangnick glaubt weiter an hohe Transfersummen.
Ralf Rangnick glaubt weiter an hohe Transfersummen. Foto: Getty Images

Werden die Topstars europaweit nach Ausbruch der Coronakrise tatsächlich günstiger? Ralf Rangnick zeigt sich skeptisch.

Leroy Sane hat den FC Bayern München 49 Millionen Euro gekostet, der FC Chelsea überwies rund 53 Millionen Euro an RB Leipzig, für Jadon Sancho würden 120 Millionen Euro fällig und Manchester City verpflichtet Nathan Ake für 45 Millionen Euro von Absteiger Bournemouth.

Rangnick erwartet keine Änderung bei Topklubs

Somit tritt wohl ein, was Ralf Rangnick in der Süddeutschen Zeitung vermutet hat: "Ich glaube nicht, dass die richtig reichen Klubs ihr Verhalten ändern." Doch unterhalb der Klubs a la FC Bayern, City oder Chelsea wird es enger: "Für alle, die nach soliden kaufmännischen Grundsätzen aufs Budget achten, wird Entwicklungsarbeit und Talentförderung noch wichtiger."

Profile picture for user Christopher Michel
Christopher Michel  
06.08.2020