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Nach acht Jahren

Rangnick bei RB: Vertragsauflösung "zum richtigen Zeitpunkt"

Die Zeit bei Red Bull ist für Ralf Rangnick beendet.
Die Zeit bei Red Bull ist für Ralf Rangnick beendet. (Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images)

Dieses Kapitel hat nun ein Ende gefunden! Ralf Rangnick hört nach acht Jahre langer Tätigkeit in verschiedensten Sport-Funktionen beim Konzern Red Bull auf. Beide Parteien haben den gemeinsamen Arbeitsvertrag aufgelöst.

"Wir lassen Ralf Rangnick nur ungern ziehen, entsprechen aber seinem Wunsch nach Vertragsauflösung und danken ihm für die außergewöhnliche Arbeit, die er in den letzten acht Jahren geleistet hat", heißt es in einem Schreiben des Energy-Drink-Herstellers. "Dank Ralf Rangnick gilt Red Bull Soccer heute weltweit als Referenzpunkt und Vorbild für erfolgreiches Management im Fußball", sagte Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz.

"Jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen"

Rangnick selbst habe diesen Schritt angekurbelt. "Für mich ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, meine Tätigkeit bei Red Bull zu beenden", heißt es in der selbigen Mitteilung von Red Bull. "Ich möchte mich bei allen Mitarbeitern und speziell bei Dietrich Mateschitz für die Unterstützung und das Vertrauen bedanken. Er hat mir die Möglichkeit gegeben, hier über all die Jahre etwas Einzigartiges aufzubauen", so Rangnick. Beim AC Milan heuerte der 62-Jährige zuletzt als Trainer und Sportdirektor an, der Klub verzichtete.

Das leistete Rangnick bei RB

Im Jahr 2012 stieg Rangnick als Sportdirektor beim Welt-Konzern Red Bull ein und kümmerte sich um die beiden Klubs aus Salzburg und Leipzig. 2015 übernahm er bei den Sachsen für ein Jahr das Amt des Cheftrainers und führte Leipzig in die Bundesliga. Im Sommer 2018 setzte er sich noch einmal für eine Saison auf die Trainerbank, zog mit Werner, Sabitzer und Co. ins DFB-Pokal-Finale ein, bis er anschließend von Julian Nagelsmann abgelöst wurde. Zuletzt kümmerte er sichals "Head of Development Soccer" um die weiteren Standorte New York und Bragança (Brasilien).

Tom Jacob  
31.07.2020