"Wir werden das Bestmögliche tun"

Quarantäne zur Unzeit: Hertha-Sportdirektor Friedrich bleibt kämpferisch

Sportdirektor Arne Friedrich ist überzeugt, dass Hertha trotz der Quarantäne der Klassenerhalt gelingt. Foto: Imago
Sportdirektor Arne Friedrich ist überzeugt, dass Hertha trotz der Quarantäne der Klassenerhalt gelingt. Foto: Imago

Hertha BSC befindet sich nach mehrfachen Corona-Fällen in Mannschaftsquarantäne. Sportdirektor Arne Friedrich äußerte sich kämpferisch und ist überzeugt, dass die Mannschaft gestärkt zurückkommen wird.

Die Saison 2020/21 ist für Hertha BSC alles andere als einfach. Auch im zweiten Jahr, in dem der Hauptstadtklub von Investor Lars Windhorst unterstützt wird, kämpfen die Berliner um den Klassenerhalt statt um den Europapokal. Ab Sommer soll Fredi Bobic als neuer Sportchef frischen Wind bringen und für die Trendwende sorgen, davor gilt es allerdings, das rettende Ufer zu erreichen.

Wettbewerbsverzerrung? Friedrich: "Haben uns selber in die Situation gebracht"

Die Mannschaftsquarantäne erwischt die Hertha zur Unzeit, nach der Rückkehr in den Spielbetrieb erwartet die Alte Dame ein straffes Programm. "Die DFL ist bemüht, den Spielplan für uns vernünftig aufzustellen. Es wird ein knackiges Programm, darauf müssen wir uns einstellen", sagte Sportdirektor Arne Friedrich am Sonntag bei Sky und betonte: "Wir werden das Bestmögliche tun, mehr bleibt uns sowieso nicht übrig. Es ist auch keine Wettbewerbsverzerrung, wir haben uns selber in die Situation gebracht."

"Wir wollen gestärkt hervorgehen"

Die Mannschaft habe das Training mittlerweile aufgenommen, "wir haben Laufbänder und Fahrräder verteilt, es gibt die Möglichkeit, Krafttraining zu machen", berichtete Friedrich. "Da gibt es einige Möglichkeiten die wir uns täglich vornehmen. Wir werden in Calls zusammenkommen. Wir machen das Beste aus der Situation und wollen gestärkt hervorgehen." 

Florian Bajus  
18.04.2021