Neuer Hertha-Boss

Punkte, Tabelle, Spielweise: Schmidt "maximal unzufrieden"

Schmidt übernahm erst zum Monatsanfang seinen Posten. Foto: Imago
Schmidt übernahm erst zum Monatsanfang seinen Posten. Foto: Imago

Hertha BSC ist eine dankbare Zielscheibe für Häme unter den Fans der 17 übrigen Bundesligisten. Die hochtrabenden Pläne des von Investor Lars Windhorst propagierten 'Big City Club' stehen in keinem Verhältnis zur Realität über die Feiertage. Der neue Vorstandschef Carsten Schmidt meldet sich verärgert zu Wort.

"Wir sind mit der Punktausbeute und dem aktuellen Tabellenstand maximal unzufrieden. Und auch mit der Art und Weise, wie wir in den letzten zwei Begegnungen gespielt haben", zitiert die Bild-Zeitung den neuen starken Mann der Alten Dame. Hertha verlor am Sonntag beim SC Freiburg deutlich, zeigte in der ersten Hälfte eine indiskutable Vorstellung. Und auch unter der Woche bei der drögen Nullnummer gegen Mainz 05 blieb das Team von Bruno Labbadia vieles schuldig.

"Im Januar muss gepunktet werden"

Zuvor schien Hertha BSC auf einem guten Weg, holte jeweils ein Remis gegen Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach und gewann das Stadtderby gegen Union Berlin. Dennoch fordert Schmidt einen deutlichen Aufwärtstrend im neuen Jahr. "Im Januar muss gepunktet werden", sagt der frühere TV-Manager. Unausgesprochen bleibt, was andernfalls passiert. Dabei scheint klar: Holpert sich der Hauptstadtklub durch den Januar, bröckelt das Vertrauen in Labbadia deutlich.

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Lars Pollmann  
22.12.2020