Mehr Show, mehr Tamtam

PSG-Boss: Champions League soll sich Super-Bowl-Format angleichen

Nasser Al-Khelaifi will mehr Show beim Champions-League-Finale.
Nasser Al-Khelaifi will mehr Show beim Champions-League-Finale. (Foto: STEPHANE DE SAKUTIN / AFP)

Am 28. Mai wird in Paris das diesjährige Champions-League-Finale ausgetragen. Geht es nach PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi, so soll die Unterhaltung rund um das Endspiel in den nächsten Jahren ausgeschmückt werden.

Nach dem Königsklassen-Aus im Achtelfinale gegen Real Madrid ist Paris Saint-Germain in diesem Jahr nur noch Zuschauer im bedeutendsten Fußballwettbewerb auf Klubebene. Ausgerechnet dann, wenn das Finale in der eigenen Stadt, im Stade de France, ausgetragen wird. Doch nicht nur weil PSG nicht vertreten sein wird, wünscht sich Al-Khelaifi eine Erneuerung.

Super Bowl größer als CL-Finale?

"Ich kann nicht verstehen, wie sich der Super Bowl größer anfühlen kann als das Champions-League-Finale", sagte der 48-Jährige gegenüber The Athletic und hob damit die "Denkweise, Kreativität und Unterhaltung" der US-amerikanischen Shows hervor. Beim American Football ist es beim Super Bowl, dem großen Endspiel, üblich, dass in der Halbzeit große Musikstars auftreten und mit ihrem Bühnenprogramm für Stimmung sorgen.

PSG-Boss regt zum Umdenken an

Solch eine Show kann sich der PSG-Boss gut als Eröffnungsfeier in eine Champions-League-Saison vorstellen: "Ich habe ein Spiel am Eröffnungsabend vorgeschlagen, bei dem der Sieger gegen ein großes Team antritt - vielleicht ist das keine gute Idee, aber wir sollten zumindest den Status quo infrage stellen. Jedes Spiel muss ein Ereignis und Unterhaltung sein."

Tom Jacob  
04.04.2022