Eintracht Frankfurt

SGE-Profis im letzten Vertragsjahr? "Wir müssen nicht verkaufen"

Kamada traf im DFB-Pokal zum Saisonauftakt doppelt. Foto: Getty Images
Kamada traf im DFB-Pokal zum Saisonauftakt doppelt. Foto: Getty Images

Daichi Kamada hat sich mit seinem Doppelpack im DFB-Pokal gegen den 1.FC Magdeburg in den Vordergrund gespielt, Filip Kostic sorgt sowieso zuverlässig für Schlagzeilen. Neben diesem Duo ist auch Evan Ndicka bei Eintracht Frankfurt ins letzte Vertragsjahr gegangen. Einst galt als kaum vorstellbar, dass dieser Zustand auch nach Beendigung der Wechselperiode anhalten könnte. Doch die Vorzeichen haben sich geändert.

"Wir müssen keinen Transfer tätigen", zitiert die Hessenschau den für Finanzen zuständigen Eintracht-Vorstand Oliver Frankenbach. Der hat am Dienstag zwar für die Spielzeit 2021/22 einen Verlust von 31,9 Millionen Euro nach Steuern bekanntgegeben, weiß aber auch um die Einnahmepotenziale, die mit der historischen ersten Teilnahme an der Champions League verbunden sind. Neben Antrittsgeldern, Ticketing und Vermarktungserlösen hat der Sieg in der Europa League schließlich einen Eintracht-Boom ausgelöst, zum Beispiel beim Thema Merchandising.

"Wir müssen nicht verkaufen, aber wir können"

Unter diesen Voraussetzungen kann Frankenbach seine für den Sport zuständigen Kollegen ermutigen, eine starke Haltung auf dem Transfermarkt einzunehmen. "Wenn wir für einen Spieler ein Angebot in gewisser Größenordnung erhalten und das wirtschaftlich sinnvoll ist, dann werden wir darüber nachdenken. Wir müssen nicht verkaufen, aber wir können", formuliert der 54-Jährige. Die konkretesten Transfergerüchte ranken sich derzeit um Kostic, der weiter bei West Ham United im Visier sein soll, zuletzt aber auch wieder mit einem Wechsel zu Juventus in Verbindung gebracht wurde (fussball.news berichtete).

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Lars Pollmann  
03.08.2022