Ex-Profi

Prödl: "Im ersten Jahr mache ich mir keine Sorgen um Werder"

Werder hat den sofortigen Wiederaufstieg gepackt. Foto: Getty Images
Werder hat den sofortigen Wiederaufstieg gepackt. Foto: Getty Images

Sebastian Prödl hat kürzlich seine aktive Laufbahn als Profifußballer beendet. Die meisten Spiele hat der Verteidiger im Dress von Werder Bremen absolviert, die Entwicklung des Klubs verfolgt er bis heute gespannt. Nach dem Wiederaufstieg rechnet der 34-Jährige fest mit dem Klassenerhalt der Hanseaten.

"Im ersten Jahr mache ich mir gar keine Sorgen um Werder, denn ich finde, dass der Kader jetzt schon gut aufgestellt ist. Wenn jetzt noch zwei, drei Neuzugänge für die Breite gelingen, habe ich ein sehr gutes Gefühl", so der Österreicher gegenüber dem Portal DeichStube. Bremen war nach durchwachsenem Saisonstart unter Markus Anfang seit der Einstellung von Ole Werner als Cheftrainer die stärkste Mannschaft der 2. Bundesliga, auch wenn letztlich Schalke 04 die Meisterschaft gewann. 

Werner bisher noch ohne "richtigen Gegenwind"

Von Werner hat Prödl einen guten Eindruck aus der Ferne gesammelt. "Er arbeitet erfolgreich, ist fähig und hat einen tollen Führungsstil", so der frühere Nationalspieler. Allerdings erwartet der Grazer wohl auch den ein oder anderen Stolperer. "Er steht jetzt vor seiner ersten Saison in der Bundesliga. Bisher hat er bei Werder noch keinen richtigen Gegenwind gehabt."

Vorbild Dortmund?

Grundsätzlich hofft Prödl, der sich "im Herzen definitiv immer noch Grün-Weiß" fühlt, auf eine langfristig positive Entwicklung seines Ex-Klubs. "Dortmund ist damals, bevor Jürgen Klopp Trainer wurde, beinahe abgestiegen und hat einen großen Sprung gemacht. Die Dynamik, die in Bremen entstehen kann, ist schon riesig, wobei die finanziellen Möglichkeiten natürlich begrenzt sind." Zunächst wären alle Beteiligten sicher einverstanden, sollte sich die Prognose des ungefährdeten Klassenerhalts bewahrheiten.

Profile picture for user Lars Pollmann
Lars Pollmann  
16.06.2022