Investitionen kommen später

Problem mit Windhorst? Preetz: "Austausch völlig in Ordnung"

Preetz bleibt gelassen. Foto: Maja Hitij/Getty Images
Preetz bleibt gelassen. Foto: Maja Hitij/Getty Images

Hertha BSC hinkt den eigenen Ambitionen in der noch jungen Saison hinterher. Zuletzt machten Medienberichte über das Verhältnis zu Investor Lars Windhorst und dessen Firma Tennor die Runde. Demnach wurden Zahlungspläne verschoben und konnte der Klub auch nicht in dem Umfang investieren, wie es angedacht war. Michael Preetz jedoch sieht keinen Stress.

"Der Austausch ist völlig in Ordnung. Es ist alles gut. Es muss sich keiner Sorgen machen", so der Geschäftsführer am Donnerstag in einer Pressekonferenz vor dem Bundesligaspiel der Alten Dame beim FC Augsburg am Samstag. Dass eine Tranche der Windhorst-Gelder von immerhin 100 Millionen Euro nicht wie angedacht zum 30. Oktober einging, sei zwischen den Parteien abgesprochen gewesen, so Preetz. Der Investor erhält im Gegenzug weitere Anteile an Hertha, das die Finanzspritze in der Corona-Krise allerdings nicht vollumfänglich in die Mannschaft stecken kann und will.

Kein Kaufrausch im Winter

"Für uns war es wichtig, verantwortungsvoll mit den Mitteln und Ressourcen umzugehen. Das haben wir gemacht", erklärt Preetz. Dem Vernehmen nach wollte die sportliche Leitung eigentlich noch weitere Neuverpflichtungen tätigen, jedoch nahm sie aufgrund zu hoher Forderungen etwa bei Jeff Reine-Adelaide seitens Olympique Lyon Abstand. Auch im Winter ist kein Kaufrausch in der Bundeshauptstadt zu erwarten. An die Ausmaße des Vorjahres, als Hertha im Winter-Transferfenster über 70 Millionen Euro für vier Spieler zahlte, werde der Klub laut Preetz "sicher nicht" herankommen.

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Lars Pollmann  
05.11.2020