Höhere Agentenprovisionen als vor der Krise

Premier League: Chelsea zahlte die höchsten Beraterhonorare

Chelsea ließ sich die Dienste von Timo Werner kolportierte 53 Millionen Euro kosten.
Chelsea ließ sich die Dienste von Timo Werner kolportierte 53 Millionen Euro kosten. Foto: Imago

Die Premier League ist dafür bekannt, finanzstarke Klubs zu besitzen, die hohe Ablösesummen bezahlen. Im letzten Sommer wurde allen voran der FC Chelsea diesem Ruf gerecht. Das belegen allein die gezahlten Beraterhonorare.

Die Corona-Pandemie hat sich auch auf den Fußball und deren Geldbewegungen auf dem Transfermarkt ausgewirkt. In der Premier League war davon jedoch wenig zu bemerken. Knapp 250 Millionen Euro gab der FC Chelsea insgesamt für Stars, darunter auch die Nationalspieler Timo Werner und Kai Havertz, aus. Dementsprechend viel Geld zahlten die Blues auch an Beraterhonoraren. Laut den vom englischen Verband FA veröffentlichten Zahlen haben die Londoner in den zwölf Monaten seit dem 1. Februar 2020 umgerechnet 41,4 Millionen Euro (35,25 Millionen Pfund) an Agentenprovisionen bezahlt.

 

 

Höhere Beraterhonorare als vor der Krise

Insgesamt legten die 20 Klubs der Premier League fast 320 Millionen Euro für die Spielervermittler auf den Tisch. Das ist sogar mehr als vor der Pandemie. Im Jahr vor dem aktuellen Erhebungszeitraum waren es "nur" 309 Millionen Euro. Manchester City rangiert in der "Beratertabelle" mit 35,5 Millionen Euro auf dem zweiten Platz, Manchester United (35) und Titelverteidiger FC Liverpool (25,5) liegen dahinter.

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Adrian Kuehnel  
01.04.2021

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