Konkurrenzkampf bei Hertha nach Schwolow-Deal

Preetz will Jarstein nicht abgeben: "Werden sich einen heißen Kampf liefern"

Rune Jarstein kam im Januar 2014 zu Hertha BSC.
Rune Jarstein kam im Januar 2014 zu Hertha BSC. Foto: Getty Images

Hertha BSC hat mit Alexander Schwolow vom SC Freiburg einen starken neuen Torhüter verpflichtet. Doch für Rune Jarstein ist deshalb nicht automatisch ein Platz auf der Bank reserviert.

Rune Jarstein war jahrelang bei Hertha BSC unumstritten. Doch die vergangene Spielzeit verlief eher mäßig, die Berliner holten auch deshalb Alexander Schwolow vom SC Freiburg. "Rune weiß seit langer Zeit, dass wir noch einen Torwart verpflichten werden und er weiß auch seit langer Zeit, dass das eine Konkurrenzsituation für ihn bedeutet", erklärte Michael Preetz dem kicker.

Jarstein soll bleiben

Der Manager sprach Schwolow nicht automatisch eine Stammplatzgarantie aus: "Alex kennt die Situation, auch er weiß, dass Rune ein guter Torwart ist und seit fünf Jahren bei uns im Tor steht. Deshalb werden sich beide einen heißen Kampf liefern." Die Hertha würde Jarstein auch dann gerne halten, wenn er dieses Rennen verlieren. Ein Abgang des Norwegers ist nicht angedacht.

Christopher Michel  
06.08.2020