Phase, "in der es wirklich zäh ist"

Preetz: "Werden keinen finden, der von Zufriedenheit spricht"

Hertha bleibt hinter den Erwartungen zurück. Foto: Stuart Franklin/Getty Images
Hertha bleibt hinter den Erwartungen zurück. Foto: Stuart Franklin/Getty Images

Hertha BSC empfängt am heutigen Dienstagabend die TSG Hoffenheim zum Abschluss der Hinrunde in der Bundesliga. Das Treffen zweier Tabellennachbarn ist auch das Duell von Teams, deren Saison bisher wohl als Enttäuschung gelten muss.

Von den luftigen Ambitionen, mit denen die Alte Dame immer wieder in Verbindung gebracht wird, sind die Berliner als aktueller Tabellen-13. weit entfernt. Auf Platz sechs fehlen neun Punkte, nur fünf beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz. "Wir werden hier keinen finden, der von Zufriedenheit spricht. Wir sind nicht zufrieden mit der Punkteausbeute, das ist ganz klar. Das wollen wir schleunigst ändern", äußert so auch Sportchef Michael Preetz in der Spieltagspressekonferenz deutlich.

Phase, "in der es wirklich zäh ist"

Hertha BSC befinde sich in einer Phase, "in der es wirklich zäh ist", so der einstige Torjäger. Es gelte, dagegen anzukämpfen und sich in den kommenden Wochen zu behaupten. Dass dabei ein Neuzugang weiterhelfen wird, scheint derweil fraglich. Das Winter-Transferfenster sei grundsätzlich eines, in dem es "eher punktuell die Möglichkeit gibt, je nach Marktlage, zu justieren oder zu reagieren auf Entwicklungen", sagt Preetz. Es sei zu früh, die Angelegenheit abschließend zu bewerten. Medienberichte legen jedoch nahe, dass bei Hertha bis zur Schließung des Fensters am 01. Februar nichts passieren dürfte.

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Lars Pollmann  
19.01.2021