Optionen inzwischen belegt

Pollersbeck will und muss sich beim HSV durchsetzen

Ein Wechsel in die Bundesliga hat sich für Pollersbeck wohl erledigt. Foto: Focke Strangmann/Pool via Getty Images
Ein Wechsel in die Bundesliga hat sich für Pollersbeck wohl erledigt. Foto: Focke Strangmann/Pool via Getty Images

Das vielzitierte Torhüter-Karussell in der Bundesliga hat später als erwartet an Fahrt aufgenommen. Mit Gregor Kobel und Andreas Luthe haben der VfB Stuttgart und Union Berlin ihre Planstellen geschlossen. Bei beiden Klubs war auch Julian Pollersbeck im Gespräch.

Vor allem mit den Eisernen kam es seitens des Hamburger SV wohl auch zu konkreten Gesprächen, was etwa die Ablösesumme anbelangt. Die Rothosen wollten laut Berichten eine Million Euro sehen. Was Union davon hielt, zeigt wohl die ablösefrei Verpflichtung von Luthe. Für Pollersbeck ist damit die wohl realistischste Option auf einen Posten in der Bundesliga versiegelt. In diesem Lichte ist auch sein Entschluss zu betrachten, sich beim HSV durchsetzen zu wollen. Davon berichtet die Hamburger Morgenpost. Pollersbeck hat wohl auch schlichtweg keine andere Wahl, als sich erneut dem Zweikampf mit Daniel Heuer Fernandes zu stellen.

Vertrag bis Saisonende

Immerhin hatte er den gegen Ende der Vorsaison gewonnen. Wobei mit Daniel Thioune ein neuer Trainer im Amt ist, der womöglich andere Abwägungen vornehmen wird. Insgesamt kam Pollersbeck sechsmal zum Einsatz, kassierte dabei satte 13 Gegentore. Zu schulden kommen ließ er sich nichts. Im Gegenteil, hätten alle HSV-Profis eine Leistung auf seinem Niveau abgerufen, wäre es wohl zumindest der Relegationsplatz geworden. Pollersbeck steht noch bis Saisonende unter Vertrag, mit einer guten Spielzeit brächte er sich also sowohl für einen Wechsel, als auch für eine mögliche Verlängerung ins Spiel.

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Lars Pollmann  
09.08.2020