Interesse aus Lille

Poker um Onana: HSV fordert Boni und Weiterverkaufsklausel

Amadou Onana (l.) will vom Hamburger SV zum OSC Lille wechseln. Foto: Imago.
Amadou Onana (l.) will vom Hamburger SV zum OSC Lille wechseln. Foto: Imago.

Amadou Onana strebt einen Wechsel vom Hamburger SV zum OSC Lille an. Eine erste Offerte des französischen Meisters war aus Sicht der Hanseaten ungenügend. Neben einer höheren Ablösesumme fordert der HSV Bonuszahlungen und eine Weiterverkaufsklausel.

Das berichtet das Hamburger Abendblatt. Demnach fordere der Hamburger SV zusätzlich zu einer Ablösesumme in Höhe von acht Millionen Euro erfolgsabhängige Boni "im niedrigen siebenstelligen Bereich". Sollte Lille Onana eines Tages verkaufen, wolle der Zweitligist zudem mit einem Anteil von zehn Prozent an der dann verhandelten Ablösesumme beteiligt werden. Bereits bei den Transfers von Heung-min Son und Hakan Calhanoglu, die 2013 respektive 2014 zu Bayer Leverkusen gewechselt waren, habe der HSV auf eine Weiterverkaufsklausel bestanden.

HSV lehnte erste Offerte ab

Das Abendblatt berichtete zuvor, Lille habe ein Angebot in Höhe von sechs Millionen Euro für Amadou Onana eingereicht, welches der HSV abgelehnt habe (fussball.news berichtete). Die Hanseaten, so die Tageszeitung, fordern eine angemessene finanzielle Entschädigung für den 19-jährigen Mittelfeldspieler, dem intern "eine große Karriere" prophezeit werde. 

Florian Bajus  
24.07.2021