Fortuna mit verhaltenem Start

Pledl: "Das Gesamtgefüge muss noch zusammenfinden"

Pledl hat bei Fortuna eine größere Rolle inne. Foto: Imago
Pledl hat bei Fortuna eine größere Rolle inne. Foto: Imago

Der Saisonstart von Fortuna Düsseldorf lässt sich schleppend an. Der Bundesliga-Absteiger rangiert in der Länderspielpause mit drei Zählern auf Rang 14 der Zweitliga-Tabelle. Thomas Pledl hält dies für wenig überraschend ob der zahlreichen Bewegungen im Kader.

"Wir sind schon eine eingeschworene Truppe. Aber mit den vielen Veränderungen muss das Gesamtgefüge noch zusammenfinden", zitiert die Rheinische Post den Mittelfeldmann. Fortuna hat neun externe Neuzugänge im Kader, im Gegenzug verließen ebenso viele Profis den Klub und endeten sieben weitere Leihen. Der derart durcheinander gebrachte Absteiger befinde sich auf einem guten Weg, meint Pledl. "Aber um die Abläufe zu 100 Prozent zu verinnerlichen und als Mannschaft eine Selbstverständlichkeit zu entwickeln, braucht es natürlich etwas Zeit."

"War klar, dass ich hier bleibe"

Der 26-Jährige selbst gehört zu den Gewinnern des Sommers, hat schon jetzt mehr Spielminuten absolviert als in der gesamten Vorsaison und war dabei an bereits drei Treffern beteiligt. "Es wurde so dargestellt, als hätte ich überlegt, den Verein zu verlassen. Das stimmt nicht. Es gab zu keiner Minute diese Überlegungen. Es war klar, dass ich hier bleibe, mich durchsetzen will und werde", so Pledl. Für den ehemaligen Juniorennationalspieler sei sein Durchbruch bei Fortuna Düsseldorf "nur eine Frage der Zeit" gewesen. Der vielseitige Mittelfeldmann stand allerdings auch erst einmal in der Startelf.

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Lars Pollmann  
13.10.2020