Favorit auf Kapitänsamt

Plant Labbadia mit Stark als Sechser?

Stark hat in der Abwehr einen schweren Stand. Foto: Matthias Hangst/Getty Images
Stark hat in der Abwehr einen schweren Stand. Foto: Matthias Hangst/Getty Images

Hertha BSC hat mit der Verpflichtung von Alexander Schwolow vom SC Freiburg die wichtige Planstelle im Tor besetzt. Offen sind nun unter anderem noch Posten auf der Außenbahn und im defensiven Mittelfeld. Da deutet sich mit Niklas Stark womöglich eine interne Lösung an.

Wie Sport Bild berichtet, plant Bruno Labbadia mit dem Nationalspieler in der leicht vorgezogenen Rolle. In der Innenverteidigung haben sich zuletzt Dedrick Boyata und Jordan Torunarigha festgespielt, das Duo harmoniert prächtig. Für Stark bleibt da kein Platz, in der Hinterhand bietet Karim Rekik Ersatz auf gutem Niveau. Dennoch spielt der 25-Jährige in den Planungen von Labbadia eine wichtige Rolle, gilt als Favorit auf das Kapitänsamt, das zuletzt Vedad Ibisevic ausübte.

"Habe Niklas immer auf beiden Positionen gesehen"

Eine Versetzung auf die Sechs wäre da wohl eine charmante Lösung. "Ich habe Niklas auch als Trainer anderer Vereine lange beobachtet und ihn immer auf beiden Positionen gesehen: in der Innenverteidigung und im zentralen Mittelfeld", bestätigt Labbadia zumindest. Ob die Variante allerdings zur Dauerlösung eignet, ist wenigstens fraglich. Denn Rekord-Einkauf Lucas Tousart fühlt sich ebenfalls auf der Sechs wohl, seine Stärken liegen wie bei Stark eher im Spiel gegen als mit dem Ball.

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Lars Pollmann  
05.08.2020