Juventus reist als Tabellenfünfter an

Pirlo vor Milan-Kracher: "Wichtig, aber nicht entscheidend"

Pirlo reist als Jäger zu seinem Ex-Klub. Foto: Alessandro Sabattini/Getty Images
Pirlo reist als Jäger zu seinem Ex-Klub. Foto: Alessandro Sabattini/Getty Images

Das Epiphaniasfest, im deutschen Volksmund als Tag der Heiligen Drei Könige bekannt, stellt in Italien einen gesetzlichen Feiertag dar. In der Serie A findet am heutigen Mittwoch ein kompletter Spieltag statt, den die Juventus-Elf von Andrea Pirlo mit einem Gastspiel bei Spitzenreiter AC Mailand abschließt.

Der Abonnement-Meister reist dabei in der Rolle des Jägers in die Lombardei. Ganze zehn Punkte liegt der aktuelle Tabellenfünfte hinter Milan. Auch eingedenk eines Spiels gegen den SSC Neapel in der Hinterhand steht Juventus somit klar unter Zugzwang. Bei einer Niederlage schiene der zehnte Scudetto am Stück in unrealistisch weite Ferne zu rücken. Dennoch geht Pirlo mit einer gewissen Lockerheit in die Begegnung.

"Wichtig, ja, aber nicht entscheidend"

"Es ist eine großartige Partie, das war sie immer schon, mit besonderer Faszination", zitiert Tuttosport den Chefcoach von Juventus. "Sie war etwas Besonders, als ich gespielt habe und wird es auch heute als Trainer sein. Nichtsdestotrotz glaube ich nicht, dass sie schon entscheidend wird. Wichtig, ja, aber nicht entscheidend für den weiteren Verlauf der Saison." Angesichts der tabellarischen Ausgangssituation überrascht die Nonchalance von Pirlo durchaus.

"Müssen Spiel für Spiel gewinnen"

Womöglich ist sie taktischen Überlegungen geschuldet, seiner Mannschaft keinen zu großen Druck aufzubauen. Tatsächlich kann die Pirlo-Elf gegen seinen früheren Klub ja auch nur einen Schritt machen, wird es aber mehrere brauchen, um zurück an die Spitze zu kehren. "Wir müssen Spiel für Spiel gewinnen, um in der Tabelle zu klettern", sagt der Trainer-Novize. "Dann schauen wir im April auf der Basis, was wir bis dahin geschafft haben, wo wir stehen." In Mailand muss Pirlo derweil umbauen, mit Alex Sandro und Juan Cuadrado fallen die etatmäßigen Flügelverteidiger nach positiven Corona-Tests aus.

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Lars Pollmann  
06.01.2021