0:1 gegen den BVB

Pieper: "Mich kotzt es an, dass wir hier verlieren"

Amos Pieper (Mitte) ärgerte sich über die Niederlage gegen den BVB. Foto: Getty Images.
Amos Pieper (Mitte) ärgerte sich über die Niederlage gegen den BVB. Foto: Getty Images.

Arminia Bielefeld hat sich bei Borussia Dortmund teuer verkauft und doch verloren. Amos Pieper ärgerte sich über das 0:1 gegen den BVB, lobte zugleich aber die spielerische Entwicklung der Mannschaft.

Es war ein Erfolg der Kategorie Arbeitssieg, den Borussia Dortmund am Sonntagnachmittag gegen Arminia Bielefeld einfuhr. Die Gäste aus Ostwestfalen bewiesen über 90 Minuten Mut und Torgefahr und brachten insgesamt zwölf Torschüsse zustande, hatten allerdings das Pech, dass Marius Wolf in der 21. Minute das entscheidende Tor für den BVB erzielte und Gregor Kobel kein einziges Mal hinter sich greifen musste.

Pieper: "...dann reicht es, einmal nicht ganz wach zu sein"

Bei DAZN ärgerte sich Amos Pieper über das Entstehen des Tores durch einen indirekten Freistoß: "Wir haben die ganze Woche darüber gesprochen, dass wir in Standardsituationen auf unseren Positionen bleiben. Das ist in der Situation nicht gelungen. Dann reicht es, einmal nicht ganz wach zu sein, um ein Gegentor zu kriegen." Zugleich klagte der 24-jährige Innenverteidiger darüber, die eigenen Chancen nicht genutzt zu haben: "Mich ärgert, dass wir viele gute Situationen nach vorne hatten, vielleicht fällt dann noch einer rein, um einen Punkt mitzunehmen. Viel mehr wäre aber auch nicht verdient gewesen."

"Wir können bis zum Ende Druck machen" 

Insgesamt habe die Arminia zwar spielerisch überzeugt ("Wie wir es teilweise gespielt haben, die Seiten verlagert haben, mit Tempo auf die Kette von Dortmund gekommen sind — das ist so, wie wir es uns vorstellen"), schlussendlich aber fährt der Tabellen-15. mit leeren Händen nach Hause. "Mich kotzt es an, dass wir hier verlieren", so Pieper, "trotzdem ist es nur ein 0:1 und es ist nicht so, dass Dortmund wer weiß wie viele Hochkaräter hatte. Wir können bis zum Ende Druck machen, auch wenn wir personalgeschwächt waren. Wir halten das Ding bis zum Ende offen und können mit ein bisschen Glück das 1:1 machen." Das macht Mut für die kommenden Wochen, in denen es unter anderem gegen den FC Bayern und RB Leipzig, aber auch gegen die Konkurrenten VfB Stuttgart, VfL Wolfsburg und Hertha BSC geht. 

Florian Bajus  
13.03.2022