Mal wieder Trainerwechsel bei den Pfälzern

Pick kritisiert FCK: "Das ist der falsche Weg"

Pick zeigte unter Schommers Top-Leistungen für den FCK. Foto: Juergen Schwarz/Getty Images for DFB
Pick zeigte unter Schommers Top-Leistungen für den FCK. Foto: Juergen Schwarz/Getty Images for DFB

Jeff Saibene ist der nächste Mutige, der sich auf den Schleudersitz begibt. Der neue Trainer des 1.FC Kaiserslautern tritt die Nachfolge von Boris Schommers an, der beim FCK nur knapp mehr als ein Jahr amtieren durfte. Florian Pick kritisiert die schnelle Hand am Abzug bei seinem Ex-Klub.

"Ich denke, das ist der falsche Weg. Die Vergangenheit zeigt, dass es alleine durch Trainerwechsel nicht automatisch besser wird", so der Angreifer gegenüber dem Portal Liga-Zwei.de. Der Offensivspieler gehörte in der Vorsaison zu den Leistungsträgern unter Schommers, verdiente sich mit 22 Torbeteiligungen in der 3. Liga den Wechsel zum FC Heidenheim eine Kategorie weiter oben. "Man sollte vielleicht einem Trainer einmal zwei Jahre Zeit geben, damit er die Spieler richtig kennenlernen und etwas aufbauen kann", sagt Pick.

"Verantwortlichen zerfetzen sich gegenseitig"

Dies sei sein Wunsch für Kaiserslautern, wo er seit 2018 80 Pflichtspiele unter drei verschiedenen Trainern absolviert hatte. Heidenheim ist das exakte Gegenbeispiel, hat mit Frank Schmidt den dienstältesten Trainer im deutschen Profifußball an der Seitenlinie. Beim FCK liege das Problem allerdings tiefer, meint Pick. "Ich persönlich glaube, dass es auf der Führungsebene noch nicht ganz passt. Man bekommt ja mit, dass sich die Verantwortlichen gegenseitig zerfetzen." So kommt der Klub nie zur Ruhe und entfaltet nicht das eigentlich vorhandene Potenzial. Vor dem Debüt von Saibene am Montagabend in Wiesbaden liegt Kaiserslautern auf dem letzten Tabellenplatz der 3. Liga.

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Lars Pollmann  
04.10.2020