Chef der Späher-Abteilung

Physis und Tempo: Darauf will Fritz beim Scouting achten

Bremen will sich etwas von Wolfsburg abschauen. Foto: Imago
Bremen will sich etwas von Wolfsburg abschauen. Foto: Imago

Werder Bremen dürfte die Länderspielpause dafür nutzen, den Planungsstand der kommenden Spielzeit abzufragen. Die Hanseaten sind zwar rechnerisch noch nicht vor dem Abstieg gesichert, der ist aber wohl nur noch ein theoretisches Szenario. Clemens Fritz als Leiter der Scouting-Abteilung hat wohl einen klaren Auftrag.

Der Ex-Profi soll sich insbesondere nach durchsetzungsfähigen Spielern umschauen. "Teams wie Wolfsburg oder Leipzig haben eine enorme Power. Natürlich wäre es positiv, Spieler zu finden, die Physis mit guten fußballerischen Fähigkeiten verbinden", erklärt Fritz gegenüber der Bild-Zeitung. Aktuell weist der Kader diesbezüglich eine gewisse Unwucht auf. Den besten Fußballern fehlt es an der Körperlichkeit, die physisch stärksten Spieler haben ihre Stärken eher nicht am Ball.

"Thema 'Tempo' haben wir im Blick"

Dabei geht es Werder nicht nur um die Fähigkeit, sich in Duellen mit Abwehrtürmen durchzusetzen. Auch fehlt es den Hanseaten nach eigener Einschätzung wohl bisweilen an der nötigen Geschwindigkeit. "Das Thema 'Tempo' haben wir im Blick. Wir wollen uns im Bereich Geschwindigkeit verbessern. Auch dort schauen wir uns um", erklärt Fritz. Allerdings schreibt sich das auch so ziemlich jeder andere Bundesliga-Klub auf die Scouting-Listen. Und Werder Bremen kann nicht eben mit viel Geld hausieren. Fritz und Co. müssen also wohl kreative Lösungen finden.

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Lars Pollmann  
24.03.2021

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