Vom Interim zum Chef?

Pfeiffer über Wimmer: "Die Bilanz spricht für sich"

Michael Wimmer empfiehlt sich für den vakanten Trainerposten beim VfB Stuttgart. Foto: Getty Images.
Michael Wimmer empfiehlt sich für den vakanten Trainerposten beim VfB Stuttgart. Foto: Getty Images.

Michael Wimmer hat in den vergangenen Tagen Eigenwerbung betrieben. Der Interimstrainer hat die Chance, beim VfB Stuttgart zur Dauerlösung aufzusteigen. Luca Pfeiffer und Waldemar Anton hätten offenbar nichts dagegen.

Seit Juli 2019 kennen die Spieler des VfB Stuttgart Michael Wimmer. Der 42-Jährige wechselte als Co-Trainer von Tim Walter an den Neckar und assistierte auch Pellegrino Matarazzo bis zu seiner Entlassung vor knapp drei Wochen. Seither steht Wimmer in der vordersten Reihe und nach Siegen gegen Bochum (4:1) und Augsburg (2:1) in der Bundesliga sowie im Pokal Bielefeld (6:0) hat er erste Pluspunkte für eine mögliche Beförderung zum Cheftrainer gesammelt. 

Pfeiffer: "Michi holt alle ins Boot"

Wer den VfB dauerhaft betreuen wird, wird entschieden, während in Katar der Ball anlässlich der Weltmeisterschaft rollt. Luca Pfeiffer hätte offenbar nichts dagegen, wenn die Wahl auf Wimmer fiele: "Die Bilanz spricht für sich, Michi geht sehr auf die Spieler zu, führt viele Gespräche, holt alle ins Boot", sagte der Stürmer gemäß den Stuttgarter Nachrichten. Auch Waldemar Anton, der gegen Augsburg in der Nachspielzeit den Siegtreffer erzielte, äußerte sich positiv über den Interimstrainer: "Michi ist ein Supertyp. Er kennt jeden Spieler, das ist ein wichtiger Punkt." Nichtsdestotrotz werden die Verantwortlichen in Ruhe abwägen, wie die bestmögliche Lösung für den Verein aussieht.

Florian Bajus  
31.10.2022