Heimniederlage

Petersen: "Psychologisch eine Katastrophe!"

Nils Petersen musste mit seinem SC Freiburg eine 2:4-Niederlage gegen Bayer hinnehmen. Foto: Imago

Trotz einer führen Führung verlor der SC Freiburg zuhause gegen Bayer Leverkusen mit 2:4. Torjäger Nils Petersen erklärte nach der Partie, warum die Breisgauer in der laufenden Saison noch nicht so recht Fahrt aufgenommen haben. 

Mit der Einwechslung von Nils Petersen kam beim SC Freiburg nochmal Schwung ins Spiel, das Team von Trainer Christian Streich verkürzte durch den Joker gegen Bayer Leverkusen noch auf 2:3, verlor am Ende aber doch deutlich mit 2:4. "Enttäuschend, wenn man den Spielverlauf sieht, da als Verlierer vom Platz zu gehen. Sechs Spiele, sechs Punkte – das haben wir uns anders vorgestellt", resümierte Petersen nach dem Spiel auf Sky und legte nach: "Leverkusen war eiskalt, macht aus zwei Chancen zwei Tore. Psychologisch natürlich eine Katastrophe."

Videobeweis als Knackpunkt

Auch der Videobeweis, der den Platzverweis gegen Leverkusens Verteidiger Sven Bender beim Stand von 1:0 für Freiburg zurücknahm, spielte den Freiburgern nicht in die Karten: "Rote Karte, dann doch nicht. Das war wie ein Hallo-Wach-Effekt für Leverkusen. Danach waren sie wie ausgewechselt, haben anderen Fußball gespielt und gemerkt, sie müssen in den nächsten Gang schalten", sah Petersen einen Knackpunkt im Spiel.

Fehlende Konstanz

Die Bilanz nach dem 6. Spieltag ist für den SC in keinem Fall zufriedenstellend: "Von den Punkten und Tabellenplatz her sind wir unter unseren Möglichkeiten. Wir schlucken zu viele Gegentore, haben nicht mehr die Konstanz. Wir müssen jetzt ins Punkten kommen", lautete die Forderung des Ex-Bremers, der auch einen Vergleich zu vergangenen Saison zog, wo die Freiburger Führungen besser verwalten konnten: "Das war das dritte Mal, dass wir in Führung gehen. Letzte Saison haben wir diese Spiele gezogen und häufiger 1:0 gewonnen." Das fehlt dem SC aktuell.

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Benjamin Heinrich  
01.11.2020