Rekordmann "immer noch motiviert"

Petersen: "Nicht gedacht, dass ich sechs Jahre hier aktiv sein werde"

Petersen war maßgeblich am Sieg in Stuttgart beteiligt. Foto: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images
Petersen war maßgeblich am Sieg in Stuttgart beteiligt. Foto: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images

Der SC Freiburg beschließt am Sonntag den zweiten Spieltag der Bundesliga mit einem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg. Zuletzt blieben die Breisgauer viermal in Folge gegen die Wölfe ungeschlagen. Aktuell präsentiert sich das Team um Nils Petersen in guter Frühform.

Am 1. Spieltag holte der Sportclub einen 3:2-Sieg im Baden-Württemberg-Derby beim VfB Stuttgart. Mit einem Treffer baute Petersen dabei seine Rekordmarke im Dress von Freiburg aus. 88 Treffer hat der Ex-Nationalspieler nunmehr auf seinem Konto. Daran verschwendete er bei seiner Ankunft im Januar 2015 keine Gedanken. "Ich hab bei meinem Wechsel damals nicht gedacht, dass ich sechs Jahre hier aktiv sein werde. Die Zeit vergeht so schnell, aber ich bin immer noch motiviert", so Petersen gegenüber Sport1.

"Wurde belohnt vom Fußballgott"

Seinerzeit lieh ihn Werder Bremen zunächst ein halbes Jahr aus, im Sommer 2015 folgte der endgültige Transfer zum SC Freiburg. Seither stehen 181 Partien für Petersen zu Buche, 62 davon erlebte der gebürtige Harzer als Einwechselspieler. "Ich hab mir zu Jokerzeiten immer Druck gemacht, aber vielleicht konnte ich auch ganz gut damit umgehen", so der 31-Jährige. "Mit Geduld habe ich mir meinen Platz in der Startaufstellung auch ein Stück weit verdient, oder wurde belohnt vom Fußballgott." Auf dem Weg sammelte Petersen noch einen Rekord: Mit insgesamt 25 Jokertoren ist er der gefährlichste Einwechselspieler der Bundesliga-Historie.

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Lars Pollmann  
26.09.2020